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"Unsere Geduld ist nicht grenzenlos" — Russlands Botschafter

{ungeskriptet} by Ben · 6,921 words · 32 min read

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Intro

0:00Wir kämpfen gegen die NATO in der

0:02heutigen Situation.

0:06Wenn das aus ihrer Sicht ein Krieg mit

0:10der NATO ist, wann werden Sie

0:13NATOstellung angreifen außerhalb der

0:16Ukraine?

0:17Wir wollen keinen Krieg mit der NATO.

0:20Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland.

0:22Wir sind noch nicht bereit äh unseren

0:26mächtigsten Waffen zu nutzen. Es gibt

0:29entsprechende Nukleardoktrinen dazu.

0:32Aber wissen Sie, unsere Geduld ist auch

0:35nicht grenzlos.

0:37Sie sind einbestellt worden nach diesem

0:40Drohnenvorfall.

0:41Eine pure Provokation gegen Russland.

0:45Hätten wir wirklich gewollt in Leipzig

0:48etwas anzurichten. Das könnte ganz

0:51anders aussehen. Das bleibt natürlich

0:53nicht spurlos und nicht ohne Reaktion.

0:57Das ist absolut klar.

0:58Was ist da passiert über die Jahre?

1:00Wir haben Deutschland nichts

1:03angerichtet. In der gesamten

1:05Nachkriegsgeschichte

1:07haben wir uns bemüht bei eine gemeinsame

1:10Sprache zu finden. Aber wenn man der

1:12Bevölkerung immer wieder sagt auf allen

1:16Ebenen und in allen Medien, die Russen

1:18sind schlecht, die Russen sind

1:21Aggressoren, glauben die Leute, weil sie

1:24die andere Meinung nicht hören.

1:26Was brauch es für Frieden?

1:31Viele Experten sprechen davon, dass wir

1:33noch nie einem dritten Weltkrieg so nah

1:35waren wie heute. Die deutsche

1:37Bundesregierung hat vor einigen Tagen

1:38den der russischen Botschafter

1:39einbestellt, um zu kommunizieren, dass

1:41harte Maßnahmen gegen die russische

1:43Föderation getroffen werden. Ich habe

1:45heute hier den russischen Botschafter

1:48persönlich, Sergei Najev. Er hat etwa 20

1:50Jahre seines Lebens in Deutschland in

1:53diplomatischen Funktionen verbracht,

1:54dazu noch 5 Jahre in Österreich, hat

1:57vorher in Russland Germanistik studiert,

1:59kennt sich also in Europa, Deutschland

2:02sehr sehr gut aus. Ich wollte von ihm

2:04wissen, wie wahrscheinlich ist Krieg auf

2:05deutschen Boden? Wie ist das überhaupt

2:08eigentlich alles passiert, dass die

2:09Situation so eskaliert ist? Und wie

2:12könnte eine Friedenslösung aussehen? Und

2:14vermutlich werde ich hart angegangen

2:15werden dafür, dass ich überhaupt mit ihm

2:17gesprochen habe. Aus meiner Sicht ist es

2:19aber absolut nicht nachvollziehbar, mit

2:21jemandem nicht zu sprechen. Ich spreche

2:23hier mit allen. Ich habe übrigens auch

2:25die deutsche Bundesregierung, auch die

2:27Vertreter der ukrainischen Regierung und

2:29auch Vertreter diverse anderen Staaten

2:30eingeladen. Auch die sind weiterhin hier

2:32herzlich bekommen. Ich möchte gerne

2:34verstehen, die andere Perspektive und

2:37mir selbst ein uneingeordnetes

2:39Gesamtbild machen. Und wenn du mich

2:40dabei unterstützen willst, hier diesen

2:41wahrscheinlich sehr starken Gegenwind

2:42auszuhalten, dann abonniere gerne

2:44ungeskriptet auf YouTube, Spotify oder

2:45überall, wo es Podcast gibt. Das kostet

2:47dich keinen Cent, hilft mir aber mega

2:49diesen Tisch zu erhalten und dieses

2:52Studio und den Podcast zu einer Bastion

2:54für Meinungsfreiheit und für

2:55unterschiedliche Perspektiven zu machen.

2:57Und jetzt gute Erkennisse mit Sergei

2:59Najev, dem Botschafter der russischen

3:01Föderation in Deutschland. Ungeskriptet.

Die Einbestellung: Drohnenvorfall in Leipzig und Schließung der Generalkonsulate

3:07Sie sind ähm, wenn ich der Presse das

3:09Richtig annehme, einbestellt worden vor

3:12zwei oder drei Tagen ähm nach diesem

3:15Drohnenvorfall.

3:17Wie war das? Wie wie kann ich mir das

3:20vorstellen?

3:21Das ist das gehört eigentlich zur

3:23normalen diplomatischen Praxis. Falls

3:26der Aufnahmestaat äh äh etwas sagen

3:30will, demarschieren will, irgendwelche

3:33Gefühle zum Ausdruck bringen will,

3:36Unzufriedenheit, insbesondere mit

3:38irgendwelchen Aktionen, dann ist es ganz

3:41normal, dass der Botschafter eines äh

3:44Staates, eines Sendestates äh ins

3:47houswärtige Amt äh sagen wir

3:50einbestellt, zitiert oder eingeladen

3:53ist, der überlasse ihnen was sie

3:56möchten. Ja, wird und ihm wird erzählt,

3:59wo eigentlich ist der Hund begraben, was

4:02was den der Regierung in den Schuh

4:06drückt. Äh ja, und dann kommt es zu

4:10einem Gespräch Argumente,

4:12Gegenargumente.

4:14Äh, sie haben recht, das wurde in den

4:17Zeitungen. Ich wurde äh

4:20einbestellt. Gut. äh da in Zusammenhang

4:24mit diesem sogenannten äh Präzents oder

4:28Inzident in in Leipzig

4:31äh angeblich von irgendwelchen

4:34russischen äh Diversanten oder wie sie

4:38man heißt, also irgendwelche

4:40Provokation, das das betrachten wir, das

4:43nehmen wir nicht hin. Das äh von uns aus

4:46das betrachten wir als seine gezielte

4:49Provokation.

4:51Äh, ich möchte nicht in diesem Falle die

4:54die

4:56Deutschen zitieren, die das manchmal mit

4:59die Vergleiche, die hinken immer wie wie

5:02gesagt äh und ich bin nicht

5:04einverstanden, wenn einige deutschen

5:06Kollegen sagen, das ist ges gleich das

5:09möchte ich nicht sagen, damit bin ich

5:11nicht einverstanden, aber als eine äh

5:15pure Provokation gegen Russland äh

5:19absolut äh beweislos

5:22äh äh keine Argumente, richtige

5:25Argumente, die äh diese

5:30die den gesamten Vorfall irgendwie

5:32begleiten sollen, äh weil die Maßnahmen,

5:37die gegen uns eingeführt sind,

5:42angeblich anlässlich dieses Vorfalls,

5:45die sind

5:47drastisch und enorm

5:49streng äh was wir eigentlich früher noch

5:53nie gekannt haben.

5:56Und das brachte die Situation in die

6:00Lage, was wir, ich würde sagen, nach dem

6:04Weltkrieg noch nie gehabt haben in

6:06unserem bilateralen Verhältnis.

6:09Äh, das macht uns Sorgen, wirklich

6:11Sorgen, nicht nur deswegen, weil wir

6:14alle fünf Generalkonsulate

6:18äh schließen müssen, insbesondere das

6:21große Generalkonsulatin äh

6:23Nordrinestfalen, die ehemalige Botschaft

6:27der Sowjetunion und der russischen

6:29Föderation

6:31äh in den kürzesten Fristen, ein

6:36bisschen mehr als zwei Wochen, das ist

6:37absolut unerhört und sowas gab es noch

6:40nie in unserem bilateralen Verhältnis.

6:44äh ganz so schweigen von dem russischen

6:47Haus für Wissenschaft und Kultur in

6:50Berlin, Friedrichstraße,

6:52äh was äh wo das Personal praktisch äh

6:56nur eine Woche bleibt und am son am

6:59Montag oder Dienstag alle Mitarbeiter

7:03des Hauses entsandte aus Russland müssen

7:08Deutschland ebenfalls verlassen.

7:11äh sogar im Vergleich mit den früheren

7:15äh Sanktionen gegen Russland in Bezug

7:18auf die anderen vier Generalkonsulate in

7:21Leipzig, äh München, Frankfurt und

7:25Hamburg ist die Situation noch akuter,

7:28weil die Fristen stehen sehr äh sehr

7:32knapp und da Leute müssen sehr schnell

7:36ihre sieben Sachen packen und alles was

7:39dazu gehört. Es ist sehr traurig. Äh,

7:43wie gesagt, sowas gab es in der

7:46Nachkriegsgeschichte

7:47in unseren bilateralen Verhältnissen

7:50nicht. Wir betrachten und unsere

7:53politische Führung unseres Landes

7:55betrachtet das als einen schweren

7:57politischen Fehler.

7:59Das bleibt natürlich nicht spurlos und

8:02nicht ohne Reaktion.

8:05Äh

8:07schade ist, dass das R deutschrussische

8:10Verhältnis auf einem tiefst Punkt steht

8:14und das Vertrauen ist sehr stark

8:18zerstört.

8:20Wir haben Deutschland nichts

8:23angerichtet.

8:25Überhaupt in der gesamten

8:28Nachkriegsgeschichte

8:30haben wir uns bemüht mit den deutschen

8:34vernünftigen deutschen Politikern aller

8:37Parteien, egal schwarz, blau, rot,

8:39violette ist egal.

8:42ein gemeinsames bei eine gemeinsame

8:44Sprache zu finden.

8:46Zum beiderseitigen Nutzen.

8:49Wir haben für Deutschland nur Gutes

8:51getan,

8:53schon ganz so schweigend von der

8:54Vereinigung

8:561990,

8:58ganz schweigen von einem uniken

9:01Aufbauwerken

9:04Bereichen der der Zusammenarbeit.

9:09Gutnachbarschaft. gutnachbarschaftliche

9:12Partnerschaft und Zusammenarbeit.

9:15Das war, würde ich sagen, ein Motto für

9:17deutsch-russisches Verhältnis.

9:19So viele Präferenzen

9:22von der Annäherung mit unserem Lande,

9:25Sowjetunion und Russland hat, das ist

9:28meine tiefe persönliche Überzeugung, das

9:31steht nicht äh in irgendwelchen

9:33Papieren, hat kein anderes westliches

9:35Land bekommen.

9:38schon ganz zu schweigen, dass das war

9:40nicht leicht,

9:42den Aussöhnungsprozess

9:44zu ebnen, nachdem wir 27 Millionen im

9:47Zweiten Weltkrieg verloren haben, wissen

9:50Sie. Und trotzdem haben wir diesen

9:53historischen Aussöhnungsprozess geebnet

9:55und sehr viel sehr viel erreicht. Das

9:59Vertrauen haben wir erreicht.

10:02Familienzusammenführung.

10:04Die größte russischsprachige

10:07äh Community in ist in Deutschland. Das

10:09war auch ein Zeichen der Vertrauen.

10:11Jetzt können wir diese Leute, wie müssen

10:14wir die konsularisch bedienen?

10:17Können Sie sich vorstellen? Und da sind

10:20ordentliche Mitglieder der äh der

10:24deutschen Bevölkerung,

10:26die die sind alle äh

10:31beschäftigt, die zahlen Steuer, die die

10:34sind ganz normale gut integrierte

10:38Mitglieder, die sprechen alle Deutsch,

10:41ihre Familien sprechen Deutsch und

10:43Russisch

10:45und jetzt sind sie in einer sehr

10:47schwierigen Situation. weil sie diese

10:50konsularische Dienste nicht richtig

10:52nehmen soll. Kurz gesagt, äh also die

10:56Situation ist sehr schwierig.

10:59Äh, im bilateralen Verhältnis gab es

11:02sowas noch nie.

11:05Ähm, wir betrachten das als eine als ein

11:09ungerechtes Vorgehen.

11:12So ernsthaft ist dies war diese

11:14Situation noch nie im bilateralen

11:16Verhälnis und natürlich das bleibt nicht

11:20Reaktion.

Vom besten Partner zum Bruch: Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen

11:22Wie haben Sie die Entwicklung des

11:24deutsch-russischen Verhältnis über ihre

11:28Karriere wahrgenommen? Sie waren ja

11:29schon in der DDR

11:32in der haben in der russischen Botschaft

11:34gearbeitet, haben dann die

11:36Wiedervereinigung irgendwann

11:37mitbekommen. Ähm, dann gab es die 90er

11:40Jahre und jetzt ist ist auf jeden Fall

11:43sehr sehr anders ähm

11:47als es noch vor einigen Jahren war. Was

11:49ist da passiert über die Jahre?

11:52Was ist da passiert?

11:54Deutschland war Partner Nummer 1,

11:58äh was z.B. äh Wirtschaft und Handel ein

12:01anbetrifft.

12:03Das größte der größte Warenaustausch,

12:06der größte Volumen ist mit 83 Milliarden

12:09Euro noch 2013, wenn ich mich nicht dire

12:15äh absolute gegenseitige profitable

12:18Situation. Es war keine ein ein wie

12:22heißt es? äh keine Einwegstraße.

12:26Ja, äh für beide Seiten

12:29sehr vom riesigen Nutzen.

12:33Mehr als 6000 deutsche Unternehmen auf

12:35dem russischen Markt

12:38und wie die Russen sagen, alle waren in

12:40der Schokolade.

12:45mehr als 30 Jahre manche

12:47Familienbetriebe, Mittelstand,

12:50Kleinbetriebe ist alle okay. Immer noch

12:53gibt es Leute, die tapfer genug sind und

12:57die den politischen Druck sich nicht

13:00beugen und die möchten bleiben und

13:02weiter arbeiten. Alles passt sehr gut.

13:05Management, Personalpolitik,

13:08Rohstoffe,

13:10Kundenschaft, Beziehungen zu den zu den

13:13Behörden. Ist toll.

13:16Sehr gut. Ja.

13:19Und äh

13:22Wissenschaft

13:25400 Partnerschaften zwischen

13:28Universitäten und äh

13:31Forschungseinrichtungen.

13:33Absolut unik.

13:37Dialog der Zivilgesellschaften.

13:40Mit keinem anderen Land gab es so tolle

13:43äh Gesprächsforen wie zwischen Russland

13:46und Deutschland. Ich nehme Petersburger

13:48Dialog z.B. von der höchsten Ebene ges

13:52abgesegnet und besucht und mit der 150

13:55Leuten beiden Seiten alle 12, glaube

13:58ich, 12 äh Rundtische, Gesprächstische

14:01in allen möglichen. Wir wir sprechen

14:05über alles auch kritisch. Das ist

14:08normal.

14:09äh

14:12deutsch-russisches Forum,

14:14sehr populär und äh die schon ganz so

14:18schweigen von der Kultur, wissen Sie,

14:20die die besten Traditionen der

14:22deutsch-russischen kulturellen

14:24Zusammenarbeit,

14:26die das alles wucht wucherte

14:29Gastspiele beides weitig die die

14:33russischen Haus in der Friedrichstraße,

14:36da kamen die berühmtesten

14:38russischen Künstler.

14:41Die deutschen äh die deutsche Literatur,

14:44die deutsche Musik wird in Russland

14:48immer noch äh gespielt oder vorgeführt

14:52und wir haben keine Probleme mit dem

14:54Nussknacker,

14:56wissen Sie. Und wir haben überhaupt

15:00nicht die Absicht, die z.B. deutsche

15:03deutsche Kultur zu kanzeln oder wie wie

15:06das äh man schön sagt.

15:09Ja,

15:10das jedes Schulkind kennt deutsche

15:14Märchen von Haufmann Hauf äh Bremer

15:19Musiker und zweimal verfilmt.

15:23Sprechen Sie sprechen Sie mal mit den

15:25Russen. Die werden Ihnen das alles genau

15:28genau sagen.

15:30An die heutige Situation betrachten wir

15:34äh als die Eskalation.

15:37Das haben wir nicht verdient

15:40und äh das äh macht viele viele viele

15:45Gedanken. Auf alle Fälle die ganze

15:48Geschichte der deutsch-russischen

15:50Beziehungen. Sie fragen nach den vielen

15:53Jahren in den in den letzten paar Jahren

15:57ist

15:58schiefgegangen. Wir haben keine einzige

16:00Brücke aus unserer Initiative zerstört.

16:05Keine einzige Brücke, kein einziges

16:08Abkommen, keine einzige Partnerschaft

16:11haben wir aus unserer Initiative

16:13zerstört. Wir haben immer noch, glaube

16:16ich, mindestens vom Formal 110 Städte

16:20und Gemeindepartnerschaft inzwischen,

16:23die die meisten eigentlich jeden in in

16:27Nordrin-Westfalen,

16:29äh wenn wir schon in in Köln sitzen,

16:32Köln, Wolgograd,

16:34Düsseldorf Moskau die eine der ältesten

16:38Partnerschaften

16:39Essen, Nini Novgar, neues Pskov kann ich

16:44schon

16:45äh

16:46die meisten hier und das war alle

16:50äh Austausch von Schülern und Studenten.

16:54Das gehörte auch dazu.

16:58Alles war gut. Wir haben nichts von uns

17:00aus nichts zerstört und wir bedauern

17:04sehr, dass einige deutsche Politiker,

17:07einige westliche Politiker diesen Weg

17:10der Zuspitzung und der Zerstörung des

17:12Vertrauens gehen.

17:16Und ganz zu schweigen von den Absichten.

17:18Das lese ich aus den aus den deutschen

17:22Zeitungen, aus nehme ich aus

17:24verschiedenen Ausführungen der

17:27westlichen Politiker.

17:3029 2030

17:33muss Russland

17:36einen Krieg anfangen gegen Deutschland

17:39oder irre ich mich oder steht das nicht

17:41in in den in ich zitiere nur,

17:47wir haben schon auf allen Ebenen gesagt,

17:49wir wir wollen keinen Krieg mit der

17:51NATO, wir wollen keinen Krieg in gegen

17:55Deutschland.

17:57Hätten wir wirklich gewollt

17:59in Leipzig etwas anzurichten.

18:04Das könnte, wie Sie ganz bestimmt äh

18:07wissen, ganz anders aussehen. Aber wir

18:10haben nicht die geringste Absicht, die

18:13Bevölkerung zu provozieren oder die

18:16Regierung zu Was haben wir? Wir haben

18:18tolle Beziehungen mit Sachsen

18:21seit Jahrhunderten.

18:24Das älteste Generalkonsulat oder die

18:26Konsulate in Deutschland

18:29damals in Sachsen oder in Preußen war

18:31Leipzig

18:34Katharina I. II. Und der Kurfürst am

18:37Ende des 18. Jahrhunderts

18:39250 Jahre stand nur einmal wurde

18:43geschlossen. Sie können dreimal raten,

18:45wann

18:48und was haben wir jetzt?

18:53Frage ist, warum?

18:56In Sachsen haben wir tolle immer tolle

18:58Beziehungen mit Sachsen schon seit seit

19:02dem Peter der dem ersten oder dem

19:07dem starken heißt wie wie Karl Karl

19:10glaube ich.

19:11Karl der Große.

19:12Ja. Karl der Große.

19:13Ja.

19:14Ja. Karl der Große war in Nach dort. Ja.

19:17Der August der Starke.

19:18August.

19:19Ja. Ich verstehe ihre Position sehr gut.

19:22Ich habe ähm an der deutschen

19:24Universität studiert mit

19:25Das ist nicht nur meine Position,

19:27es ja und habe da ein NBA gemacht mit

19:32Fokus unter anderem auf Russland auf

19:35Entwicklungsländern und habe immer

19:36gelernt Russland ist unser starker

19:38Partner. Ich habe war in so Inhaus

19:40Consulting Projekten bei einem DAX

19:41Konzern in St. Petersburg in Moskau. Das

19:44war alles so 2009, 2010 und äh Ärzte,

19:49die ich kenne, die sehr erfolgreich

19:51mittlerweile sind, haben in ihrem

19:52Studium Russisch gelernt, um reiche

19:55russische Patienten behandeln zu können.

19:57Und das war so, dass quasi während

20:00meiner Studiumszeit waren Russland

20:02natürlich unsere Freunde und

20:04strategischen Partner. So, wenn ich

20:06jetzt auf die Straße gehe und die Leute

20:08frage, ähm, wie sieht's denn mit

20:09Russland aus, dann schlagen die meisten

20:12die Hände überm Kopf und sagen: "Putin,

20:13das ist der schlimmste Mensch auf der

20:15Welt, die wollen uns doch angreifen, das

20:17wissen wir doch. Deswegen brauchen wir

20:18mehr Militär." Und

Medien, Propaganda und der Wandel der öffentlichen Meinung

20:22wie sehen Sie das? Wie ist das passiert?

20:25Weil es ein 180° Wände in Beziehung.

20:28Putin hat kennt ihr Land vielleicht

20:31besser als äh jeder ausländischer

20:35Politiker der Welt.

20:38Er kennt ihr Land, er hat hier

20:40gearbeitet, er kennt sehr gut ihre

20:43Sprache. Er spricht sehr gut Deutsch und

20:45hat eben Deutsch mit vielen deutschen

20:48Politikern gesprochen. Er spricht immer

20:51noch und gebraucht immer noch deutsche

20:53Redewendungen im Gespräch mit

20:57mit

20:58mit den früheren deutschen Politikern.

21:01Die die heutigen deutschen Politiker

21:05brauchen wohl keinen Dialog. die ja

21:09von uns aus wissen Sie, ich sehe keine

21:13Anlässe.

21:16Wir waren absolut offen

21:19auch in der Medizin. Aber wenn man der

21:22der Bevölkerung

21:24immer wieder sagt auf allen Ebenen und

21:27in allen Medien, die Russen sind

21:30schlecht, die Russen sind Aggressoren,

21:33Putin ist schlecht und so andere

21:36Information haben sie nicht. Die

21:38Bevölkerung ist von der anderen

21:41Information äh abgerissen.

21:45Äh unsere äh Informationsquellen

21:50äh sind blockiert. Äh unser Sender

21:55Russia Today äh ist ausgewiesen.

21:58Äh einige Journalisten sind ebenfalls

22:01ausgewiesen.

22:03Äh und natürlich, wenn man jeden Tag

22:06sagt,

22:08dass dieses das ist weiß, nein, das ist

22:11schwarz, dann wollen es nollens glauben

22:15die Leute, weil sie die andere Meinung

22:18nicht hören. Das ist das Problem. Und äh

22:21da die Leute eben in diesem

22:24antirussischen Sinne erzogen werden, äh

22:30kommt es zu solchen Schlussfolgerungen.

22:32Das ist absolut

22:34klar.

22:35Ja, wenn die Leute wobei wenn sie äh

22:39keinen Bezug mit Russland haben, äh

22:45sie sprechen von der Medizin, das ist

22:47auch in Berlin da

22:49mehrere

22:51Krankenhäuser, mehrere Ärzte, mehrere

22:53Kliniken, dann russische Kundschaft

22:57war

22:58die Grundlage. Ja. Und und bauen und

23:03alles für die Katz. WD sagt man in Köln.

23:08Alles für die Katz.

23:10Warum glauben Sie, also wenn ich sehr

23:12richtig verstehe,

23:14weisen Sie eine doch erhebliche

23:17Verantwortung für die Stimmung, die sich

23:19gedreht hat ähm neben der

23:21Bundesregierung den Medien zu? Äh die

23:24Bundesregierung hat ja russische Medien

23:26verboten, wie z.B. Russia Today, hat

23:28aber auch, wenn ich richtig informiert

23:29bin, alle pun EU Domains, also russische

23:32Domains einfach blockiert. Korrekt. So

23:35und dann rühmen wir uns im Westen immer

23:38mit einer neutralen Presse. Und wenn ich

23:41in die Presse geguckt habe, äh dann

23:43stand da Unisono immer der russische

23:46Angriffskrieg auf die Ukraine. Man

23:47konnte man es war nichts oder ganz

23:50selten mal von einem Konflikt zu lesen,

23:52sondern es war immer der russische

23:53Angriffskrieg. Ich habe aber tatsächlich

23:56in der deutschen Presse noch nie von

23:57einem amerikanischen Angriffskrieg

23:58gelesen oder von einem israelischen

24:00Angriffskrieb. Es gibt ja jeder Krieg

24:01ist ja nicht jeder, aber fast jeder

24:03Krieg.

24:05Da wird da greift eine Partei zuerst die

24:07andere an. Wie erklären Sie sich, dass

24:12die deutschen Medien, sie kennen

24:14Deutschland auch sehr gut, da so

24:17regierungstreu sind?

24:19Ich äh ähm kämpfe nicht gegen die

24:22Medien. Erstmal ist es kontraproduktiv,

24:25äh äh

24:28macht eigentlich keinen großen

24:32Einfluss. Äh, die Medien machen ihre

24:36Arbeit, wie sie diese Arbeit aus Ihrem

24:40Gewissen verstehen, wenn diese Medien

24:43von ihren äh würde ich sagen Chefs ähm

24:50oder Chefs Chefredakteure

24:54oder Herausgeber

24:56äh abhängig sind, dann müssen sie diese

24:59Medienpolitik betreiben, die Ihnen

25:01diktiert wird.

25:04äh

25:06Unisona oder Ausnahmsweise ist egal.

25:09Aber die äh

25:12einige

25:14Medien, die

25:17gute Traditionen gehabt haben, auch

25:19früher habe ich erlebt, n haben andere

25:24Farbecken gefunden, aber es geht nicht

25:26darum. Äh, ich glaube, dass mehrere

25:29Herausgeber nicht in Deutschland sitzen,

25:32sondern irgendwo in anderen Staaten.

25:35Und die anderen Staaten, manche andere

25:38Staaten, das war wirklich immer ein

25:42Problem der die Beziehung zwischen

25:45Russland und Deutschland.

25:47Und bei weitem nicht alle in Europa

25:50waren glücklich, wenn die Annäherung

25:52zwischen Russland und Deutschland

25:55positive Schritte machte. zum

25:57beiderseitigen Nutzen. Diese Annäherung

26:01war ein Problem und dies Annährung

26:04wollten manche stören bzw. vermeiden

26:08lieber lieber auseinander

26:13und schließe nicht aus, dass man das äh

26:17gefallen oder ähm

26:21gelungen ist.

26:23Wen meinen Sie?

26:26Sie können dreimal raten aus ihrer

26:29europäischen Geschichte. Dann werden sie

26:32wohl verstehen, wer gegen die gute

26:38Beziehung zwischen Russland und

26:40Deutschland seit mehreren Jahrhunderten

26:43pläiert.

26:45Da müssen Sie mir als geschichtlich

26:46schlecht gebildeten Menschen helfen. Wir

26:48ich helfe Ihnen dann in ihrem in ihrem

26:52Büro.

26:53Okay,

26:56wir haben also diese schlechte Stimmung

26:59und die die äh Verschlechterung der

27:02Verhältnisse, die ist relativ klar. Und

27:04jetzt sagen Sie, für Russland hat

27:07Deutschland in den letzten Jahren nur

27:09gut, tatsächlich in den letzten

27:10Jahrzehnten nur Gutes und nie etwas

27:12schlechtes getan. So, jetzt gibt es aber

Die Wurzeln des Ukraine-Konflikts: NATO-Erweiterung und Krim

27:15Ursache dieser dieser ähm

27:18Stimmungsänderung

27:20ist der Konflikt in der Ukraine.

27:23Mhm.

27:24Wann hat der aus Ihrer Sicht angefangen?

27:27Er ist angefangen schon in den 90er

27:30Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion.

27:33Da waren natürlich die also viele

27:36Anstrengungen einiger westlichen Staaten

27:39wurden darauf orientiert,

27:41die Ukraine so weit wie möglich von

27:45Russland äh zu entfernen, mehr noch die

27:50Ukraine zu einem Bollwerk Antiussland zu

27:54verwandeln. Und das war zielstrebige

27:58Arbeit in dieser Hinsicht.

28:01Äh,

28:03das hat entsprechende Früchte leider

28:08gebracht. Das haben wir gesehen. Wir

28:11waren sehr geduldig, war sehr äh würde

28:15ich sagen äh hatten viel viel Geduld und

28:19hat viel Vertrauen, denn denn die

28:21Ukrainer das Volk, das ist unser

28:23Brudervolk und da haben wir keine

28:25Probleme mit dem Volk. Aber wir wir

28:28haben gesehen, wie die führenden

28:31Politiker die die Sprache des

28:34Nationalismus

28:36genutzt haben,

28:38äh was jetzt zu diesen neonarzisstischen

28:43Erscheinungen geführt hat. Jetzt gibt es

28:47nur blinde, die das nicht bemerken.

28:51Es geht jetzt um einen Kult der Nazi

28:54Helfers Helfer aus der Nazizeit, aus der

28:58Hitlerzeit.

28:59sogar die Polen, die letzte Zeit,

29:04ich meine, die Politiker nicht zu

29:05unseren besten Sympathisanten gehören,

29:08aber sogar die polnischen Politiker

29:12haben den Augenmerk drauf gelegt, denn

29:15alle diese Leute waren Mitglieder der

29:19antirussischen,

29:21narzisstischen

29:23Formationen und der Bewegung.

29:26Und das war wirklich sehr schade, denn

29:29wir akzeptieren

29:31äh die Naziideologie

29:33äh total nicht. Das wissen Sie, der

29:37Narzissmus, egal in welcher Entscheidung

29:40äh in in welcher äh

29:44äh wie wie kann ja

29:48ja in jeder Form ist für uns äh absolut

29:51nicht akzeptabel. Und sie sehen, dass

29:55die narzisstischen Parolen sind heute in

29:58in der in der Ukraine eingesetzt.

30:02Zweite Schiene würde ich sagen, das ist

30:05die sogenannte NATO.

30:09Äh im Zuge der deutschen Einheit wurde

30:12es, wie Sie ganz bestimmt wissen und

30:14ihre Zuhörerinnen und Zuhörer, dass es

30:18wurde uns versprochen

30:21äh wie gesagt ein Mann ein Wort von

30:25vielen westlichen Politikern, dass die

30:29NATO

30:31kein Zentimeter nach Osten geht. kein

30:34Zentim. Die Tinte äh der des Vertrages 2

30:39+ 4 war noch feucht, als die erste Welle

30:43der Erweiterung ging und insgesamt sechs

30:47Wellen der NATOerweiterung.

30:50eigentlich die Erweiterung selbst. Die

30:53NATO proklamiert sich als eine

30:57friedliche Organisation, aber die

31:00Installierung der

31:03militärischtechnischen Infrastruktur

31:06in diesen neuen NATO hat uns wirklich

31:10Sorgen gemacht.

31:12Sie wissen, wir wollten Anfang der null

31:15Jahre sogar der NATO beitreten. Haben

31:18solche Vorschläge unterbreitet.

31:21Es wurde uns äh gesagt, nein, so geht es

31:25nicht. Dann haben wir gefragt manch die

31:29Amerikaner und die NATOleute, warum

31:33organisierte militärisch-technische

31:35Infrastruktur in der Nähe von unseren

31:38Grenzen? Sie sind wir sind doch Partner.

31:41Wir haben äh keinen eisernen Vorgang äh

31:44oder wie heißt

31:46Vorhang mehr.

31:47Äh wir haben äh solche

31:50vertrauensbildende Maßnahmen. Äh wir

31:53haben sogar diese Vertrag offener Himmel

31:56über die gemeinsame Inspektionen alles

31:58offen. Warum macht ihr das?

32:02Gegen uns? Ach wo? Nein, das ist nicht

32:05gegen euch, das ist gegen ein drittes

32:07Land.

32:09Dann können wir das äh irgendwie

32:12schriftlich festzuren, dass diese alle

32:15Vorbereitungen nicht Nein, sie müssen

32:18uns vertrauen, wir sind Partner, wir

32:20sind Freunde und so in diesem Sinne geht

32:23ging es weiter los. Die Ukraine war ein

32:26Ziel der Erschließung und das haben wir

32:30in den letzten Jahren absolut klar

32:33bemerkt, weil was auch die Militär und

32:36Marine äh Basis im im Süden anbetrifft.

32:42Ja, es gibt viele Merkmale. Wir haben

32:45diesen Krieg nicht angefangen.

32:48Einige Regionen der Ukraine und das

32:51entspricht voll und ganz der

32:55Thesebestimmung.

32:57Selbstbestimmungsrecht

33:00steht in der UNE hater.

33:02Das ist absolut klar. territoriale

33:05Integrität. Ja, aber wenn die Regionen,

33:11wenn die Regierung,

33:13zentrale Regierung

33:16nicht alle Regionen

33:19des Landes vertritt,

33:22dann ist Selbstbestimmungsrecht absolut

33:24legitim.

33:26In keinem anderen Land gab es solche

33:28Referenden. Gab es Referenden in Kosovo?

33:30Können Sie mir bitte sagen? Damals es

33:34gab keinen,

33:35aber alle waren zufrieden, dass Kosova

33:38aus äh Serbien scheidete. Alle haben

33:42eindeutig im Westen gesagt, es richtig

33:45so das völkerrechtlich parat. Aber wenn

33:48die Donk Luhansk und die Neuussland

33:52gegen die neuen Tendenzen in der äh

33:57Regierung von Kief

33:59pläiert haben, dann war es schon

34:02gefährlich. Und dann begann eine beging

34:05begann eine Antiterroroperation

34:09gegen diese Regionen und die Regionen

34:12ja, die sind russischsprachige Regionen.

34:15Meistens meistens. Ja. Und da waren da

34:21ums Leben gekommen tausende tausende

34:23Opfer. Tausende Opfer.

34:27Deswegen haben nicht wir. die haben uns

34:29gebeten um die Hilfe. Da gab es

34:32entsprechende parlamentarische und

34:34politische Prozedere und alles was dazu

34:36gehört, auch in der Krim. Es gab ein

34:39Referendum in der Krim 90% für den

34:42Beitritt Beitritt zu zu

34:46Russland nach Hause zurück nach Hause.

34:51Schon ganz zu schweigen, dass die diese

34:53Regionen immer äh russischsprachigen

34:56sind und äh Krem und Sewastopel.

35:00Es waren ursprünglich russische

35:02Territorien.

35:03Äh,

35:05sie kennen die Geschichte Katharine der

35:07I und so und so und so und so und so

35:10entwickelte sich die Situation in diesem

35:12Sinne russische Sprache, russische

35:15orthodoxe Kirche und es kam dazu äh dass

35:19wir gut, wir wollten keinen Krieg. Dann

35:22kam es zu den äh zu den Verhandlungen

35:28äh äh im im Rahmen der Minsker der des

35:32Minsker Prozesses mit der Unterstützung

35:36unserer westlichen

35:38Politiker.

35:40Da wurde die Vereinbarungen getroffen,

35:43wo die ukrainische Seite entsprechende

35:49äh Verpflichtungen erfüllen sollte. Ich

35:53mich nicht dire 12 oder 13 13

35:55Paragraphen.

35:57Herr, bevor wir da reingehen, lassen uns

35:59mal kurz zu der ersten russischen

36:02Intervention

36:04in der Ostukkraine und auf der Krimk

36:06kommen, weil dass ich das richtig

36:08verstehe. Sie sagen, es gab drei Gründe.

36:10Sie haben sich die

36:13die Landkarte angeguckt und haben

36:15gesagt, okay, eigentlich wurde uns

36:17versprochen, dass es keine

36:18Natoorsterweiterung gibt.

36:20So, dann gab es mehrere

36:22Naturosterweiterung und die Ukraine wäre

36:24aus ihrer Sicht ein mögliches nächstes

36:27Ziel gewesen. Das hat sich schon als

36:29Land, als Russland gestört. Dann sagen

36:32Sie, es gab Hitler Helfershelfer

36:35Nazitendenzen in der Ukraine,

36:37die dann dazu muss man wissen, dass die

36:41Ukraine kein homogenes Land ist, sondern

36:43dass es da russischsprachige oder

36:45russisch kulturelle Bevölkerungsteile

36:47gibt und ukrainischsprachige

36:49ukrainischstämmige und vermutlich noch

36:51zwei oder drei Subgruppen und

36:53Überlappungen. So. Und dann haben sie

36:57gesehen, es gab einen Umbruch in der

37:00Ukraine. Ähm aus westlicher Sicht ist

37:03das ein

37:06legitimer Regierungswechsel. Aus ihrer

37:08Sicht ist es ein Staatsstreich, wenn ich

37:10das richtig sehe.

37:122014

37:132014

37:142014 da es gab eine es gab Verhandlungen

37:19ja in Kie zwischen dem äh Präsidenten

37:23Janukovic damals, der war legitimer

37:25Präsident und der sogenannten

37:28Opposition.

37:30Dann haben sie gemeinsam

37:33eine Koalitionsvereinbarung

37:36erzielt. Daneben saßen drei

37:40Außenminister. der europäischen Staaten.

37:43Sie wissen, wen ich meine. Die haben

37:45diese Vereinbarung

37:47abgesegnet

37:50aus Deutschland, aus Polen und aus

37:51Frankreich.

37:54Da war eine

37:56Kombination

37:58zu Gunsten der Opposition, vorgezogene

38:01Wahlen, vorgezogene äh eigentlich war

38:06alles dazu darauf ausgerichtet, dass im

38:09Dezember, wenn ich mich nicht tire, die

38:11Wahlen stattfinden und die Opposition

38:13legitim an die Macht kommt. ein. Am

38:16nächsten Tag begann der bewaffnete

38:19Stadtstreich mit mit der äh wo die

38:24Opposition, die entsprechenden Häuser,

38:26Residenzen schon Einnahmen und es ging

38:29richtig richtig los. Wir wurden damals

38:31gebeten von einigen westlichen

38:33Politikern sich nicht einzumischen.

38:35Haben wir wir mischen uns nicht ein. Das

38:38ist die Sache der Ukraine. Aber äh

38:40schauen Sie mal, der Präsident

38:42Jindukovic war legitim. Man sagte, er

38:45ist weg. Nein, er war nicht weg. Er war

38:48in Harkiv in der Ukraine auf dem

38:51Parteitag

38:53seiner seiner Partei.

38:56Ich erinnere mich schon nicht, wie sie

38:57heißt. Gut, aber er war und nach nur

39:01erstmal nach drei Attentaten hat er die

39:03Ukraine

39:05verlassen. Auf alle Fälle, das war ein

39:08Staatsstreich, das ist eindeutig, wie

39:11das qualifiziert sein kann. äh wä

39:15natürlich objektiv äh Völkerrecht äh

39:17betrachtet.

39:19Und so dann ging es ging es richtig los

39:22mit allen den Komponenten, die ich schon

39:24genannt habe, äh Nationalismus,

39:27antirussische Stimmungen äh und äh

39:32Beabsichtigung

39:34NATO, denn 1990

39:38haben wir die Ukraine als einen

39:40selbständigen Staat nach dem Zirfall der

39:43der Sowjetunion

39:45anerkannt

39:47und das stand in der Verfassung damals

39:49in der Deklar in der Deklaration der

39:52neuen Ukraine

39:54nicht paktgebunden,

39:58neutral,

40:00multisprachlich und so und so.

40:04Dann ist alles war alles alles weg,

40:08alles weg.

40:09Wir können viel darüber reden, wie es

40:12dazu gekommen war, auch zu zum Anfang

40:15der Konflikt oder der Sonder

40:17Militäroperation

40:19äh

40:2122,

40:23aber

40:24wir haben

40:278 Jahre haben wir versucht

40:31die Erfüllung der Vereinbarungen auf der

40:34höchsten Ebene von Minsk

40:40und später von Paris wiederholt

40:45noch mit dem anderen Präsident Porchenko

40:49zu realisieren,

40:51aber wurde nichts realisiert. Später

40:54haben wir erfahren, dass seine

40:56gewälichen Politiker gesagen, das war

40:58eigentlich nicht das Ziel äh die

41:00Abkommen zu realisieren. Das war das

41:02Ziel, die die Zeit zu gewinnen, um die

41:08das ukrainische Regime mit

41:09entsprechender Weise mit dem Waffen mit

41:11den Waffen zu sättigen. Und und und

41:15dann haben wir 21

41:17vorgeschlagen

41:19Gesprächs

41:21Fäden zu installieren. im Dezember 21

41:26ein Papier an die USA, an die NATO,

41:31versuchen wir

41:33alles

41:36per Verhandlungen zu regeln zu regeln.

41:42Es wurde uns gesagt, das geht uns nicht

41:47an.

41:48Und so kam es zu einem bewaffneten

41:53Konflikt.

41:54Wir waren nicht an der Wiege.

41:58Wir haben kein Problem mit dem

42:00Deutschen, mit dem sorry mit dem

42:01deutschen Volk haben wir auch keine

42:03Probleme, aber mit den Ukrainern desto

42:05mehr.

42:07Schade.

Maidan 2014: Staatsstreich und das Scheitern der Minsker Abkommen

42:09Das heißt, sie hatten 2014 haben die

42:13Situation in der Ukraine gesehen. Sie

42:15haben gesehen aus Ihrer Sicht ein

42:17Staatsstreich, den haben sie militärisch

42:19unterstützt und sie haben auch gesehen

42:22die Annäherung an den Westen und dann

42:25haben sie 8 Jahre gewartet, bis es dann

42:28zu dieser Militäroperation kam und dem

42:31echten Krieg können man sagen.

42:32Gewartet nicht. Wir haben versucht im

42:35Sinne der Vereinbarungen von Minsk aus

42:38dem Jahre

42:4022 auch äh halt aus dem Jahre 15, da

42:45haben wir versucht diese diese äh dieses

42:50Abkommen zu realisieren. Dazu müsste

42:54Ukraine einige Verpflichtungen erfüllen,

42:58wenn ich mich nicht hier 12 oder 13

43:00Punkte

43:01wie z.B.

43:02Na, z.B. äh gewisse Selbständigkeit der

43:07von Donet und Lugansk, aber im Bestand

43:10der Ukraine

43:13noch noch einige die gleichen Rechte für

43:16die russischsprachige Bevölkerung und

43:18und und sowas. Ich kann mich nicht jetzt

43:21ganz genau, aber dafür das ist alles

43:23öffentlich, alles offen für in den in

43:27Papieren. Ja, da muss natürlich die

43:29Ukraine etwas etwas tun.

43:32Aber es stand nicht das Problem äh

43:37dass die alle

43:40Regionen, dass die vier Regionen das die

43:42Ukraine verlassen. Äh aber so ist es.

43:47Sie sind dann 2018 Botschafter geworden,

43:51ja,

43:51in Berlin. So, das heißt, sie hatten

43:54zwischen 2018 und 2022 Zeit, auch das

43:57Verhandlungsgebaren der deutschen und

44:00der westlichen Vertreter zu sehen. Ähm,

44:03wie sind die Ihnen gegenüber

44:04aufgetreten?

44:07Na, ich äh habe natürlich das miterlebt,

44:10aber in die Substanz äh

44:15bin ich nicht involviert, bin nicht

44:17eingeweiht. Dafür gab es entsprechende

44:20Experten, die das äh persönlich gemacht

44:24auch auch in der in Berlin mehrmals das

44:28daran erinnere ich mich, wie es ging.

44:31Aber äh fragen Sie mich über nicht über

44:34den Verlauf der Verhandlungen. Äh da bin

44:38ich überfragt. Okay. Es gab bis 2021 von

44:43der deutschen Bundesregierung einen

44:44Russlandkoordinator.

44:46Den gibt es seit 2021 glaube ich nicht

44:48mehr. Hat Sie gucken so, als würde das

44:53nicht stimmen. Ich weiß nicht.

44:53Russlandkoordinator wofür? Es gab

44:56praktisch in jedem Ministerium

45:00Leute, die sich für Russland verantwort

45:04mich mit Russland befassen, den

45:06russischer Faktor war in allen

45:08Hinsichten sehr aktiv, in allen

45:11möglichen es gab, na ja, wen meinen Sie,

45:14Russland Koordinator äh für äh für

45:18gesellschaftliche Kontakte, für äh

45:22Kultur, für für für

45:24Ich dachte, es gäbe das Amt des Russland

45:26Koordinator der Bundesregierung. Ähm,

45:29aber möglicherweise liege ich da falsch.

45:31Wir hatten so viele Mechanismen, wissen

45:34Sie, im Zuge der bilateralen

45:37Beziehungen. Es gab z.B.

45:39deutschrussische

45:41ähäh Gruppe der hohen Beamten äh in auf

45:45dem Gebiet der Wirtschaft z.B. Da gab es

45:49entsprechende verantwortliche Leute. Es

45:52gab Gruppe der hohen Beamten in Fragen

45:56der Sicherheits und

45:57Verteidigungspolitik.

45:59Diese Gräien funktionierten

46:02auf verschiedenen Ebenen und

46:06ich kann jetzt es gab für glaube ich im

46:08Zuge der gesellschaftlichen Arbeit oder

46:12bilateralen äh des Dialogs der

46:15Zivilgesellschaften

46:17ebenfalls äh entsprechende Leute, die

46:20dafür veran Es gab Kovorsitzenden des äh

46:24deutsch-russischen

46:25äh Petersburger Dialogs

46:28äh Es gab eine Menge, wissen Sie, alle

46:32waren so stark engagiert äh auf der äh

46:37russischen in der russischen Politik.

46:40Es ist sehr viele in praktisch in jedem

46:44Ministerium äh es gab entsprechende

46:47zuständige Leute in den Regionen in in

46:50den deutschen Bundesländern,

46:52denn alle waren aktiv auf der auf im

46:56Felde auf dem Felde der bilateralen

46:59kommunalen Zusammenarbeit.

47:02Es gab entsprechende Abkommen über die

47:05über die Schulaustausch,

47:08Regierungsabkommen, Schulaustausch,

47:11entsprechendes

47:13Regierungsabkommen über die russische

47:15Sprache in Deutschland und die deutsche

47:17Sprache in Russland, die sind immer noch

47:21äh die sind immer noch gültig.

47:24Wir ja, aber wir wissen nicht, wie wir

47:27das äh mit der russischen Sprach was

47:30können wir machen mit äh weil unser

47:33Haus, russische Haus Kultur und

47:35Wissenschaft jetzt ist geschlossen. Es

47:38gibt viele Leute, die russisch sprechen

47:41oder lernen möchten. Und jetzt Schluss

47:45damit oder die große äh riesige

47:50Community der russischsprachigen Leute

47:53in in Deutschland.

47:57Deswegen es gab überall russische

48:00Koordinator oder wie Sie das wollen,

48:03nennen sie das oder oder für für die

48:06später aus Siedler gab es auch

48:07entsprechende Leute, denn die die

48:09Russlanddeutschen, die die sind

48:12Deutsche, aber die sprechen auch

48:14russisch und die haben gute

48:17Wurzeln. Ich habe mal gehört, dass unser

48:20russischer unser deutscher Botschafter

48:23in Moskau kein Russisch spricht und dass

48:26ähm März und Wadefu noch nie eine

48:30offizielle Russlandreise in ihrer

48:31Karriere gemacht haben. Stimmt das?

48:36Äh es gab keine Kontakte mit äh dem

48:40geschätzten Herr Bundesminister Wardful

48:42auf der Ministerebene.

48:46Ja. und was die Ernennung der deutschen

48:50Botschafter in Moskau anbetrifft, äh

48:53bitte sprechen Sie mit Abteilung des

48:57houswertigen Amtes.

48:59Okay.

49:01Wie sind denn insgesamt, bevor wir jetzt

49:03in 2022 reingehen, so die die aktuellen

49:07Beziehung? Ich meine, sie sind ja seit

49:09Jahren Botschafter in Berlin und ich

49:11könnte mir vorstellen, dass noch vor

49:13einigen Jahren hatten sie einen vollen

Kriegsgräber und Erinnerungskultur: Was von den Beziehungen blieb

49:15Terminplan, weil sie überall eingeladen

49:16waren und jetzt sieht der wahrscheinlich

49:19relativ leer aus.

49:21Wir haben versucht das zu retten, was

49:22noch zu retten war.

49:25Ich habe mich bemüht, das zu machen. Na,

49:27z.B. nehmen wir eine sehr sehr sensible

49:32Sphäre, sensibles Bereich, das ist äh

49:36Erinnerungskultur

49:38und zwar die Kriegsgräber, die

49:41russischen Kriegsgräber in Deutschland.

49:44Ich weiß nicht, ob ihre Zuhörer äh

49:47wissen, aber wir haben hier mehr als

49:504000

49:51russische Kriegsgräber,

49:54wo 700.000 Sowjetbürger liegen

49:59überall in Deutschland, Westen, Osten.

50:03Ja, da sind Soldaten,

50:08da sind Kriegsgefangene

50:11und das sind Zwangsarbeiter,

50:13verschleppte.

50:15Und äh diese Kriegsgräber müssen

50:19gepflegt werden. Wir haben ein

50:22entsprechendes Regierungsabkommen aus

50:24dem 93, glaube 1993,

50:28ja, wo die entsprechende äh

50:32Anstrengungen auch auf der deutschen

50:34Seite liegen. Wir haben gute Kontakte

50:37mit dem deutschen äh mit dem äh wie

50:40heißt es? Ähm ähm

50:43Volksbund äh Kriegsgräber Deutsche

50:46deutscher Volksbund gute Kontakte. Wir

50:49arbeiten immer noch zusammen. Wir machen

50:52Umbettungen, wir enthüllen neue neue

50:55Namen. Und wir sind grundsätzlich mit

50:58diesem Bereich zufrieden, denn das ist

51:01sehr sensibel, sehr sensibel im

51:04Unterschied zu der Ukraine, sorry, Polen

51:08oder anderen baltischen Staaten, wo

51:10russische Denkm planiert werden,

51:15verschwinden.

51:17Ja, wir schätzen diese diesen diese

51:20Schiene unserer bilateralen Beziehungen

51:23und ich hoffe sehr, ich werde morgen

51:25auch einige Kriegsgräber besuchen hier

51:28in in ihrem Bundesland, in ihrem schönen

51:32Bundesland, wo auch sehr viele gibt.

51:34Sehr viele, meistens

51:38KZ oder Stalak, Hätlinge,

51:42Verschleppte, sehr viel alleine im

51:45Stuckenbrock.

51:47hier nicht weit Stuckenbrock

51:50da liegen 60.000

51:54in Herme 20 + 30

51:59egal

52:00sehr viele denn es war der der der der

52:06Umgang mit den russischen

52:08Kriegsgefangenen

52:10war

52:11schrecklich.

52:13Wir sprechen immer noch von dem Genozid.

52:17Na gut, also diese Schiene, wir haben

52:19versucht Kultur zu zu irgendwie zu

52:22erhalten.

52:24Ja, lass uns noch mal in das Thema ab

52:282022.

2022 bis heute: Stellvertreterkrieg, Nukleardoktrin und Friedensbedingungen

52:30Das war aus westlicher Sicht

52:32Kriegseintritt äh Russlands und da kam

52:35dieses WDNG russischer Angriffskrieg das

52:37erste Mal in die Presse. Zumindest

52:39soweit ich mich erinnern kann. So.

52:43Was war damals das Ziel von Russland und

52:47wie hat sich das möglicherweise

52:49verändert über die Zeit? Die Ziele der

52:51dieser Sonderoperation, das haben wir

52:53nicht nie als einen richtigen Krieg äh

52:56interpretiert.

52:58Äh bis die wenn es westlichen Mächte

53:01eingemischt haben, äh sollte das alles

53:04sehr schnell äh zu Ende gehen. äh schon

53:08im äh glaube ich Ende März 22,

53:12im März 22,

53:14im Zuge Verhandlungen zwischen der

53:16russischen und der ukrainischen

53:18Delegationen

53:19gab es einen

53:21ukrainischen Plan der Regelung.

53:25ukrainischen Plan. Das sind das waren

53:27die ukrainischen Vorschläge

53:30mehr noch. Die waren äh wie wie die die

53:34Diplomaten sagen, die waren mit signiert

53:36schon und parafiert heißt es. Ja, wir

53:40haben das gesehen, haben gesagt, okay,

53:43auf dieser Grundlage können wir reden.

53:47Unsere Truppen waren schon bei Kiev, da

53:50haben gesagt, können Sie im Sinne des

53:54guten Willens Truppen zurückziehen? Ja,

53:57haben zurückgezogen. Dann wurde uns

53:59diese Provokation in Buche inszeniert

54:04mit den gefallenen oder erschossenen

54:08angeblich russischen das war

54:10schreckliche. Wir verlangen immer noch

54:12in der in der äh in der UNO die Klärung

54:16dieser ganzen Geschichte. Ja, aber dann

54:21kam der britische damals

54:23Ministerpräsident Johnson und hat diesen

54:27Plan gesehen und hat verboten, den

54:30Ukrainern das zu unterzeichnen.

54:33Das ist kein Geheimnis mehr. Warum

54:36das weiß denn alle sind waren sehr es

54:39gab das äh wir haben schon über die 300

54:44ihrer Freunde schon gesprochen, die die

54:47engsten Freunde, die die Annäherung

54:49zwischen Russland und Ukraine nie

54:52gewollt haben.

54:54Jemand will, dass die Russen gegen die

54:57Ukrainer weiter kämpfen.

55:02Abschwächung der beiden Länder,

55:06möglicherweise

55:08die Zerfetzung der russischen

55:10Wirtschaft. Ich zitiere,

55:12ich zitiere. Strategische Niederlage

55:16Russland. Ich zitiere.

55:18Das waren die Ziele einiger

55:21ihrer westlichen Alliierten,

55:26westlichen Politiker.

55:28Ja, so war es.

55:32Leider ist es so,

55:35wir kom wir kommen zu wir müssen äh

55:38müssen los

55:39wir müssen Nordstream machen und wir

55:42wir müssen auf jeden Fall der der

55:45Konflikt, der Krieg, wie auch immer man

55:46das betitelt, ist ja ein wird von vielen

55:49als auch im Westen als

55:50Stellvertreterkrieg gesehen, weil die

55:52Ukraine mit westlichen Waffen kämpft.

55:56ähm wie

55:57wir kämpfen gegen die NATO in der

56:00heutigen Situation. Das ist die Meinung

56:02vieler Politiker, denn die, wissen Sie,

56:05die Aussagen, wir sind nicht beteiligt,

56:09äh wir sind keine Konfliktpartei,

56:12äh obwohl die Waffenmunitionen, die

56:15Berater, äh die Ausbildung, die

56:19entsprechende Produktion, Kroduktion,

56:22die enormen Summen der finanziellen,

56:25wirtschaftlichen

56:27äh

56:29bis in den Weltraum Raumunterstützung,

56:32die sind uns bekannt und man kann äh

56:36alles sagen, wir sind keine

56:38Konfliktpartei, wir stehen außerhalb.

56:42Wissen Sie, das überzeugt wohl die äh

56:45vielleicht einen Teil eigener

56:47Bevölkerung, aber uns überzeugt es

56:50nicht. Wir er kennen, wer dahinter steht

56:54und wie wurd hat unsere Bevölkerung z.B.

56:57in Gebiet Kursk, das ist russische

57:00Region. Wie wurde die deutschen Waffen

57:04Leoparden mit Kreuz entsprechenderweise

57:07aufgenommen?

57:09Na ja, sie können sich vorstellen, wie

57:13also sie haben gesagt, sie als Russland,

57:15Russland kämpft gegen die NATO

57:18praktisch ja

57:18in der Ukraine.

57:21Einige Waffenarten können die Ukraine

57:23nicht steuern. Da braucht man die

57:26ausländische

57:28mithilfe.

57:30Wenn das aus ihrer Sicht ein

57:33Krieg mit der NATO ist, der aber aktuell

57:37nur auf ukrainischem Boden stattfindet,

57:40liegt ja die Frage nah, wann

57:45werden Sie NATOstellung angreifen

57:49außerhalb der Ukraine?

57:52Das steht äh so viel ich verstehe. Ich

57:56bin kein Militär, ich gehöre nicht zum

57:59Militärstab, wissen Sie. Aber bis jetzt

58:02äh äh gab es nur Zusicherungen auf und

58:06entsprechende Erklärungen auf der

58:08höchsten Ebene. Wir wollen keinen Krieg

58:11mit der NATO, wir wollen keinen Krieg

58:14mit mit der mit mit Deutschland. Ja, wir

58:18sind natürlich sehr enttäuscht, wenn vor

58:20kurzem die britischen Kollegen gesagt

58:23haben, wir geben jetzt die äh

58:26Langstrecken Raketen oder wie die alle

58:29heißen, äh damit die Ukrainer die

58:32entfernten russischen Gebiete in der

58:35Tiefe erreichen müssen. Und das machen

58:39wir und und und dann waren wir natürlich

58:42stark empört und haben gesagt, wenn Sie

58:45solche Position einnehmen, dann sind

58:49diese Ziele legitim auch für uns. Ihre

58:54Ziele, wissen Sie,

58:58wir sind sehr enttäuscht über die

59:01Position der der der westlichen Staaten,

59:05vieler westlichen Staaten, nicht zu

59:08machen.

59:10Das heißt, das ist ja eigentlich nur

59:12eine Frage der Zeit ist, bis Russland,

59:16also die Ukraine kann mit westlichen

59:18Waffen russische Munitionsdepots,

59:20Produktionsanlagen auf russischem Grund

59:23treffen. Ja.

59:24So und jetzt gucken Sie als Land zu, wie

59:27Sie wissen, wo die Munitions und Waffen

59:29Produzenten oder oder Produktionsanlagen

59:33auf NATO grund sind. Ja,

59:34sie wissen, da werden Waffen gebaut für

59:38den Kampf in der Ukraine und aktuell ist

59:40es so, dass sie warten, bis diese

59:43Lieferung in der Ukraine eintrifft, um

59:46diese Depots dann zu attackieren. Und

59:48sie sagen, wenn die Ukraine mit

59:51westlichen Waffen in der Lage ist,

59:54russische

59:55Militäroperation oder Produktionsanlagen

59:58zu treffen, dann und die das tun, was

1:00:01sie aktuell glaube ich tun, werden

1:00:05Ziele auf NATOgebiet, also

1:00:07möglicherweise auch auf deutschem

1:00:08Gebiet, legitime Ziele für Russland. Ich

1:00:12hoffe, dass äh dazu nicht kommt. Ich

1:00:16hoffe, dass die Vernunft auch die in der

1:00:20westlichen Politikerob

1:00:22gewinnt. Äh wir sind, wie Sie wissen,

1:00:27noch nicht bereit unsere mächtigsten

1:00:31Waffen zu nutzen. Es gibt entsprechende

1:00:34Nukleardoktrinen dazu. Da. Aber wissen

1:00:38Sie, unsere Geduld ist auch nicht

1:00:41grenzlos

1:00:43und

1:00:45insbesondere, weil das Kiv Regime jetzt

1:00:50nur terroristische Methoden nutzt gegen

1:00:53die Zivilbevölkerung,

1:00:54gegen die entsprechenden äh Objekte, wo

1:00:58die Kinder, wo Universitäten oder

1:01:01Schulen oder diese dieses äh wie heißt

1:01:05es? äh Hochschule in Starobilsk, wo 21

1:01:09Schüler äh getötet wurden, gezielt,

1:01:13keine Militärobjekte äh in der Nähe, wo

1:01:16die äh Reisebuche gezielt äh beschossen

1:01:21werden. Äh wissen Sie, das ist äh und

1:01:24niemand sagt im Westen: "Was macht ihr?

1:01:28Was macht ihr Leute? Warum?

1:01:31Wieso?

1:01:33Wir haben

1:01:35prinzipienfeste

1:01:38äh Aufgabe

1:01:40gegen zivile Ziele

1:01:44kämpfen wir nicht.

1:01:46Energie, ja, militärische Objekte, ja,

1:01:49militärische Logistik, ja, militärische

1:01:51Infrastruktur, ja, entsprechende äh

1:01:54Verkehrswege, Transport, ja, aber nicht

1:01:57gegen die Zivilisten,

1:01:59aber die Ukrainer unter

1:02:02wie wie heißt es unterbringen die

1:02:04militärischen Objekte unter den zivilen

1:02:07Objekten und das bringt natürlich Opfer.

1:02:11Schade, schade. Um die äh aber die das

1:02:17ukrainische Regime heute macht das

1:02:20zielbewusst und zielstrebig gegen die

1:02:23zivile Bevölkerung und zivilen Objekte

1:02:26und das ist sehr sehr gefährlich.

1:02:31Äh, mein lieber Kollege, wir müssen

1:02:34Schluss machen, denn nach den Sanktionen

1:02:37muss ich in Bonn etwas auslöffeln, was

1:02:39noch auszulöffeln ist.

1:02:42Geben Sie mir noch dreieinhalb Minuten

1:02:44für die wichtigste Frage.

1:02:46Was brauch es für Frieden? Was würde

1:02:49Russland

1:02:52guten guten Willen der ukrainischen

1:02:55erstmal der ukrainischen Führung? Falls

1:02:58sie, weiß noch nicht, nicht ganz legitim

1:03:01ist, verfassungsmäßig nicht legitim, die

1:03:07vernünftige Position der europäischen

1:03:10Staaten,

1:03:11weil bis jetzt die diese Ultimaten, die

1:03:15uns gestellt werden aus verschiedenen

1:03:17Ebenen, äh das werden wir ernsthaft

1:03:20nicht aufnehmen, nicht betrachten und

1:03:22nicht bearbeiten sogar, wissen Sie ja,

1:03:26die wir sehen dass die die

1:03:29US-Adadministration, die neue

1:03:30US-Adadministration

1:03:32ehrlich interessiert ist, den Konflikt

1:03:35zu lösen. Wir sehen diese Anstrengungen

1:03:38von Präsident Trump und da waren diese

1:03:42Überlegungen von Encourage waren

1:03:45akzeptabel für uns einschließlich gut

1:03:48Kompromissbereitschaft ja, aber wir

1:03:51konnten auf dieser Grundlage sprechen.

1:03:54Aber dann haben wir einen gewissen

1:03:56Widerstand erfahren aus einer anderen

1:03:59Seite aus Europa

1:04:02und das ist natürlich nicht erfreulich.

1:04:05Alle Voraussetzungen für die äh für ein

1:04:09für einen richtigen Frieden

1:04:12sind unseren Kollegen in der Ukraine und

1:04:17im Osten, im Westen bekannt.

1:04:21Provisorische

1:04:24Waffenruhe geht es nicht.

1:04:27Dauerhafter Frieden, gesichert,

1:04:30Sicherheitsgarantien

1:04:32mit allen den Floskeln, mit allen diesen

1:04:36Thesen, was schon mehrmals von dem

1:04:38Präsidenten Putin äh verlautbart wurde

1:04:41und unserem Außenminister. Alle wissen,

1:04:44was wir meinen. Nichts mehr. nichts

1:04:48mehr, aber auch nichts weniger.

1:04:53Herr

1:04:54auf dieser auf mit die auf dieser äh

1:04:58freundlicher These möchten wir unseren

1:05:02unser Gespräch leider beenden. Ich

1:05:04wünsche Ihnen persönlich,

1:05:06ihren Zuschauerinnen und Zuschauern,

1:05:09Zuhörerinnen und Zuhörern alles Gute und

1:05:13äh

1:05:16Freundschaft mit Russland, gute

1:05:19Beziehungen mit Russland, Vertrauen mit

1:05:22Russland brachte dem deutschen Volke

1:05:26immer positive Ergebnisse und positive

1:05:30Entwicklungen,

1:05:31schlechte Beziehungen.

1:05:33brachten uns beiden Völkern Katastrophen

1:05:37und Tragödien.

1:05:41Schluss damit.

1:05:42Herr Chef, ganz herzlichen Dank und wenn

1:05:45du mich dabei unterstützen willst, hier

1:05:46weiterhin so spande gestern dieses Tisch

1:05:47zu bekommen, dann abonniere gerne

1:05:48ungeskriptet auf YouTube, Spotify oder

1:05:50überall, wo es Podcast gibt. Das kostet

1:05:51kein Cent und hilft uns möglicherweise

1:05:53sollte mal wieder jemand versuchen uns

1:05:54zu Blacklisten, zu disten oder sonst

1:05:57irgendwas. Ganz herzlichen Dank.

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