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Innere Rebellion - Disziplin ist unmöglich bis du das löst

Dominik Bärenthaler Business · 3,341 words · 16 min read

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0:00Wenn du im Business wichtige Dinge nicht

0:02durchziehst, dann liegt es oft an einem

0:04überraschenden Grund, der nichts mit

0:06Faulheit oder fehlender Disziplin zu tun

0:08hat, sondern mit einer Form der

0:10unbewussten Rebellion. Besonders wenn

0:13Freiheit ein wichtiger Wert für dich ist

0:15und du den Satz, "Ich lasse mir nicht

0:17vorschreiben, was ich zu tun habe",

0:19unterschreiben würdest, dann ist dieses

0:21Thema für dich ganz besonders relevant.

0:23Das Muster, das wir uns jetzt anschauen

0:24werden, sorgt einfach dafür, dass es

0:26unmöglich ist, gewisse, oft aber enorm

0:29wichtige Aufgaben durchzuziehen. Und der

0:31Mechanismus, der da dahinter steckt, ist

0:33extrem machtvoll. Die meisten kennen und

0:36verstehen diesen Mechanismus aber nicht,

0:37was dann dafür sorgt, dass er gegen

0:39einen arbeitet und Selbstsabotagemuster

0:41verursacht. Aber sobald du diesen

0:43Mechanismus mal verstehst und für dich

0:45nutzt, ist es ein enormer Antrieb und

0:48Beschleuniger auf dem Weg zu deinem

0:50Ziel. Ich zeig dir jetzt diesen

0:51machtvollen Mechanismus anhand von einem

0:53Beispiel aus einer Session, die ich mit

0:55einem Kunden hatte, wo wir exakt diesen

0:57Mechanismus identifiziert und gelöst

0:59haben. Das Ziel von diesem Kunden war es

1:01mit dem Business und den Umsätzen

1:03einfach mal auf das nächste höhere Level

1:05zu kommen. Er war schon lang in seinem

1:07Bereich selbständig und konnte auch

1:09grundsätzlich gut davon leben, aber

1:11seine finanziellen Ziele und Träume

1:13konnte er nicht wirklich verwirklichen,

1:15weil er über ein gewisses Umsatzlevel

1:17einfach nie drüber hinausgekommen ist.

1:19Ganz im Gegenteil, also die Umsätze

1:21sind, wenn es gut gelaufen ist, immer

1:23wieder eingebrochen. Und das Problem

1:25dabei war einfach die Kundengewinnung,

1:27also genau genommen die Aktivitäten, um

1:29Kunden zu gewinnen. Es ging dabei so

1:31Dinge wie Kundenakquise, Mailings

1:34rauszuschicken, Leute anzusprechen und

1:36generell auch online in die Sichtbarkeit

1:38zu kommen. Und diese Aktivitäten hat er

1:40einfach nie konsequent durchgezogen.

1:42Wenn aber dann der Umsatz mal wieder

1:44eingebrochen ist, dann hat der Turbo

1:46gestartet. Also dann konnte er so

1:47richtig Gas geben. Aber sobald der

1:49finanzielle Einpass gelöst war, hat es

1:52einfach nicht mehr geschafft, diese

1:53Aktivitäten durchzuziehen. Dabei haben

1:55diese Aktivitäten in der Praxis

1:57eigentlich auch gut funktioniert. Also,

1:58wenn er mal wirklich Gas gegeben hat,

2:00sind auch dementsprechend die Umsätze

2:02gestiegen. Das heißt, wenn er diese

2:03Aktivitäten mal kontinuierlich

2:04durchgezogen hätte, hätte sich sein

2:06Umsatz sehr schnell verdoppelt,

2:08verdreifach, teilweise vervierfacht.

2:10Aber egal, wie sehr es versucht hat,

2:11diese Maßnahmen zu Kundengewinnung

2:13wirklich durchzuziehen, daraus auch

2:15Gewohnheiten zu machen, er ist einfach

2:17immer wieder zurückgefallen in alte

2:18Muster, hat wieder damit aufgehört und

2:21begonnen sie aufzuschieben. Und wenn der

2:23Druck dann sehr groß war oder er sich in

2:25irgendeiner Form dazu gezwungen hat, sie

2:26durchzuziehen, dann war es einfach so

2:28ein enormer Kampf. Es war super

2:30anstrengend und mühsam. Und er hat doch

2:32verstanden, dass da anscheinend

2:33irgendwas nicht stimmt, also, dass da

2:34offensichtlich irgendwas tieferes

2:36dahinter liegt, was ih blockiert oder

2:38davon abhält, diese wichtigen Aufgaben

2:40durchzuziehen. Und er hat sich auch viel

2:42damit auseinandergesetzt und sehr viel

2:44Zeit, Geld und Energie reingesteckt, um

2:46das Ganze zu lösen.

2:48Coachings gebucht, Ausbildungen gemacht,

2:50sich mit Glaubenssätzen

2:51auseinandergesetzt, mit Money Mindset,

2:54mit inneren Themen aus der Vergangenheit

2:56und das war auch alles sehr wertvoll und

2:58er hat dadurch auch Erkenntnisse gehabt,

3:00aber unterm Strich bei den Aufgaben,

3:02also wenn es darum ging, das

3:03durchzuziehen, hat's nicht geholfen, um

3:06dieses Muster zu lösen, weil einfach der

3:08entscheidende Punkt, nämlich so ein

3:10innerer Identitätskonflikt bzw. eine

3:13unterbewusste Rebellion einfach immer

3:15übersehen wurde und im Endeffekt hat das

3:17einfach dafür gesorgt, dass er über

3:18mehrere Jahre vergeblich versucht hat,

3:20finanziell mit seinem Business zu

3:22wachsen und versucht hat, diese Themen

3:24wirklich zu lösen, sich wirklich

3:25angestrengt hat, aber trotzdem keinen

3:28Millimeter angekommen ist. Und das ist

3:30dann natürlich verständlicherweise

3:32unfassbar frustrierend. Und ich weiß

3:33noch, er ist dann mal zu mir in einer

3:35Session gekommen und er hat mir dann

3:37eben erzählt, ja, ich bin einfach immer

3:39faul undiszipliniert und da gibt's

3:41anscheinend irgendwo noch so eine

3:43Blockade oder so einen Glaubenssatz, der

3:44mich zurückhält, aber ich finde den

3:46einfach nicht. Und dann habe ich mir das

3:47mit ihm auch genau angeschaut, also

3:49welche Muster da dahinter stecken und

3:51auch welche potenziellen Widerstände

3:52oder Blockaden da vielleicht vergraben

3:54sind und dergleichen. Und nach ein

3:56bisschen Zeit habe ich dann zu ihm

3:57gesagt, du da ist keine Blockade mehr

4:00gegen diese Aufgaben da. Du bist nicht

4:02faul, du rebellierst. Und das war

4:04erstmal überraschend für ihn, aber er

4:06hat mir dann auch direkt bestätigt, dass

4:07er schon so eine starke rebellische Ader

4:09hat. Und wir haben uns dann auch das

4:11Ganze genauer angeschaut und diese

4:13Hypothese dann überprüft und dann eben

4:15festgestellt, dass es einen sehr starken

4:18Werte und Identitätskonflikt war und

4:21dass das Aufschieben der wichtigen

4:22Aufgaben ein Ausdruck von so einer

4:25unbewussten Rebellion war. Also das war

4:27wie so ein Auflehnen oder ein

4:29Mittelfinger an die Welt oder an gewisse

4:32Leute aufgrund von vergangenem Wustern.

4:34Das heißt, das was der dahinter gesteckt

4:36hat, hat nichts mit Fehlerender

4:37Disziplin, Faulheit oder auch Fehlender

4:39Motivation zu tun gehabt, sondern das

4:41war eine Rebellion bzw. ein Widerstand

4:44gegen Fremdbestimmung und durch das

4:46Bewusstsein dafür, was eben das

4:48eigentliche Problem ist, der eigentliche

4:50Mechanismus und die Maßnahmen, was wir

4:52uns jetzt beides gleich noch anschauen

4:54werden, hat das dann eben einen Weg

4:56eröffnet, dieses Thema tatsächlich auch

4:58zu lösen. Also, es wurde dadurch möglich

5:01an der Warnursache anzusetzen und dann

5:03immer mehr dafür zu sorgen, dass es

5:05immer leichter wird, die Aufgaben zur

5:06Kundengewinnung umzusetzen, bis es dann

5:08gar keine Anstrengung mehr kostet. Und

5:11das Geniale ist, dieses Muster ist

5:13extrem stark und kraftvoll. Das heißt,

5:16man kann es auch umprogrammieren, damit

5:18es für uns arbeitet, statt gegen uns.

5:20Und das sorgt dann dafür, dass man mit

5:22enormer Energie und Schnelligkeit im

5:24Business vorankommt. Und dafür müssen

5:26wir aber erstmal verstehen, wie der

5:28folgende psychologische Mechanismus

5:30funktioniert. Und zwar, wenn es eine

5:32Form von innere Rebellion gibt, dann

5:34wird's einfach nahezu unmöglich, gewisse

5:36Aufgaben umzusetzen, weil es dann

5:38plötzlich nicht mehr um die Aufgabe

5:40geht, sondern um einen tiefgreifenden

5:42Identitäts und Wertekonflikt. Also, du

5:45kannst dir den Mechanismus, der da

5:46dahinter steckt, ungefähr folgendermaßen

5:48vorstellen. Jemand sagt einem, was man

5:50zu tun hat. Dadurch entsteht so ein

5:52Gefühl von Zwang oder Fremdbestimmung

5:55und es startet so eine Rebellion nach

5:56dem Motto: "Na, dann mache ich es jetzt

5:59erst recht nicht." Also man leistet dann

6:01Widerstand gegen die Aufgabe und dafür

6:03braucht jetzt nicht zwangsläufig einer

6:05Autorität oder irgendjemanden, der uns

6:07etwas vorschreibt, weil in der

6:09Selbständigkeit haben wir oft keine

6:11andere Person, die uns etwas

6:12vorschreibt, sondern es ist einfach das

6:15Ergebnis oder die Situation selbst, die

6:17sozusagen dafür sorgt, dass man etwas

6:19tun muss. Also nach dem Motto, um einen

6:22gewissen Umsatz zu erzielen, muss man

6:23gewisse Aktivitäten machen und durch

6:26dieses "Ich muss etwas machen" Gefühl

6:28startet dann sofort diese innere

6:30Rebellion und der Widerstand. Und das

6:32Problem ist, das passiert sehr häufig

6:34auch bei positiven Maßnahmen oder

6:36Aufgaben, die sich eigentlich sehr

6:38positiv und funktional auf Wachstum oder

6:40die Umsätze auswirken. Das heißt, da

6:42steckt dann ein Identitäts- und

6:44Wertekonflikt dahinter, der dafür sorgt,

6:46dass die innere Rebellion dann eben

6:48häufig stärker ist. als der Wunsch nach

6:51dem Ergebnis. Das heißt, man ist dann

6:53oft auch bereit auf Geld oder auch

6:54andere attraktive Ergebnisse zu

6:56verzichten, um das Gefühl zu vermeiden

6:58von Freiheitsverlust, Fremdbestimmung

7:01oder sozusagen sich zu unterwerfen. Und

7:03das ist natürlich auch keine bewusste

7:05Entscheidung, die wir treffen, sondern

7:06ein unterbewusster Mechanismus, den wir

7:09uns dann durch irgendwelche Begründungen

7:11oder Ausreden rationalisieren. Also so

7:13diese klassischen Begründungen, warum

7:15eine Aufgabe nicht erledigt hat, die man

7:17sich dann oft schon selbst nicht mehr

7:18glaubt. Aber was bedeutet das jetzt

7:20konkret? Also bei dem Kunden und den

7:22Akquisemaßnahmen war der Hintergrund der

7:23folgende. Er ist in einem Gewerbe tätig,

7:26für dass man auch eine spezielle

7:28Ausbildung braucht. Und er hat erzählt,

7:29dass er wie die Ausbildung gemacht hat,

7:31hatte er so einen Ausbilder, den er,

7:33sagen wir mal, nicht ganz so toll fand

7:36und wo es auch den einen oder anderen

7:38Konflikt gab. Und dieser Ausbilder hat

7:40immer wieder gesagt, ja, um wirklich

7:42erfolgreich zu werden in diesem Business

7:44und in dieser Branche, musst du diese

7:46Maßnahmen machen. Also Mailings

7:48rausschicken, Leute kontaktieren, auf

7:50gewisse Veranstaltungen gehen oder

7:51gewisse Formen der Sichtbarkeit. Und das

7:54hat eben diesen Identitätskonflikt

7:56ausgelöst, weil wenn der Kunde von mir

7:58das jetzt tatsächlich gemacht hätte und

7:59das Ganze dann auch noch funktioniert

8:01hätte, dann hätte ja dieser Ausbildner

8:03damit recht gehabt und unterbewusst war

8:05das ebenso eingeordnet wie dann ein

8:07Unterwerfen oder auch ein Verlust der

8:10eigenen Autonomie oder Freiheit. Und

8:12dieses Rebellionsmuster ist natürlich

8:14nicht erst in dieser Ausbildung

8:15entstanden, aber hat sich eben bei

8:18diesem Thema ganz besonders negativ

8:19ausgewirkt. So, und jetzt hat er zwar

8:22rational gewusst, dass diese Maßnahmen

8:23tatsächlich funktionieren und auch

8:25sinnvoll sind und deshalb ja auch immer

8:27wieder versucht, sie durchzuziehen, aber

8:29aufgrund von diesem inneren Konflikt und

8:31von dieser Rebellion gegen diese Person

8:33hat sein Nervensystem und das

8:36Unterbewusstsein einfach massiven

8:37Widerstand gegen diese Aufgaben

8:39geleistet. Und dann wollte er sie zwar

8:41machen, weil gesehen hat, dass sie

8:42funktionieren, aber der Werkonflikt war

8:44stärker und hat dafür gesorgt, dass er

8:46die Aufgaben dann immer wieder

8:47aufgeschoben hat oder nach Alternativen

8:49gesucht hat, die aber dann in der Praxis

8:51einfach nicht sonderlich gut

8:52funktioniert haben. Und ich sehe solche

8:54Muster auch sehr häufig bei meinen

8:55Kunden und die werden sehr sehr gerne

8:57auch übersehen. So, so, so dass es

8:58vielleicht mal eine Autoritätsperson und

9:00eine Bezugsperson gab, wo es starke

9:03Konflikte gab oder vielleicht

9:04irgendwelche Vorwürfe oder eine starke

9:06Abneigung. Und dadurch ist so eine

9:07Rebellion entstanden gegen alles, was

9:09diese Person repräsentiert.

9:11Einschließlich auch der Denkweisen und

9:13der Verhaltensweisen. Aber jede noch so

9:16negative Person hat natürlich auch

9:18sinnvolle und zielführende Eigenschaften

9:21und Einstellungen. Also vielleicht war

9:22z.B. ein Familienmitglied irgendwie

9:24cholerisch manipulativ hat einen

9:26schlecht behandelt und aber gleichzeitig

9:29hatte diese Person vielleicht einen sehr

9:31funktionalen oder zielführenden Umgang

9:33mit Geld und dann ist oft gut zu

9:35wirtschaften oder auch gut mit Geld

9:36umzugehen eben auch mit dieser Person

9:39verknüpft und wenn es dann so eine

9:41Widerstand oder eine Rebellion gegenüber

9:44dieser Person gibt, überträgt sich das

9:46unbewusst häufig auch als Widerstand auf

9:48das Thema Geld oder finanziellen Erfolg.

9:50Und das betrifft natürlich nicht nur

9:52Geld, sondern auch alle anderen Themen.

9:53Das heißt, jedes positive Thema kann

9:55auch mit einer negativen Person

9:57verknüpft sein. Und dann überträgt sich

9:59eben dieser Vorwurf, dieser Widerstand,

10:00dieser Abneigung auch auf dieses

10:03positive Thema oder auf diesen

10:04Lebensbereich. Das heißt, dieser

10:06Identitätsmechanismus ist dann zwar, ich

10:08lass mir nicht vorschreiben, was ich zu

10:10tun habe, aber das Ergebnis ist

10:12paradoxerweise genau das Gegenteil von

10:14der gewünschten Freiheit, weil andere

10:16Menschen bestimmen ja dann weiterhin

10:18über das eigene Verhalten, nur halt eben

10:21negativ. Also anstatt zu sagen, du sagst

10:24A, also mache ich A, ist es dann ja im

10:26Prinzip du sagst A, also mache ich auf

10:28keinen Fall A oder mach halt das

10:29Gegenteil von A. Aber in beiden Fällen

10:32ist das eigene Verhalten dann einfach

10:34nur weiterhin eine Reaktion auf die

10:36andere Person. Und dieses Muster

10:38entsteht meistens im Zusammenhang

10:40einfach mit unangenehmen Erfahrungen, wo

10:42andere Leute einem vorschreiben, was man

10:43zu tun hat. Also, sei es jetzt im

10:45familiären Umfeld, in der Schule, bei

10:47Betreuern und Bezugspersonen,

10:48irgendwelchen Institutionen, also jede

10:51Form von wiederkehrender oder eben auch

10:54besonders unangenehmen Erfahrungen von

10:56Zwang oder auch Freiheitsverlust. Und

10:58das ist natürlich sehr einschränkend und

11:00unangenehm. Und deshalb startet man dann

11:01immer mehr, sich innerlich dagegen

11:03aufzulehnen oder auch dagegen zu wehren.

11:06Aber die Frage, die sich dann an der

11:08Stelle natürlich stellt, ist wie kann es

11:10dann aber trotzdem sein, dass sich

11:12dieser innere Wertekonflikt oder

11:14Identitätskonflikt so stark auswirkt und

11:17dann dafür sorgt, dass man sich

11:19teilweise über Jahre oder teilweise

11:21Jahrzehnte selbst sabotiert und selbst

11:23im Weg steht. Der entscheidende Punkt

11:24ist, unsere Identität ist nicht nur

11:26etwas, was uns einfach emotional wichtig

11:29ist, sondern es ist ein zentrale

11:32Überlebensmechanismus und ein zentrales

11:34Modell, mit dem unser Gehirn durch die

11:37Welt navigiert. Im Kern ist unsere

11:38Identität einfach so eine Art

11:40übergeordnetes Vorhersage und

11:42Steuerungsmodell.

11:43Das bedeutet konkret, unser Gehirn

11:45braucht, um zu funktionieren, ein

11:47relativ stabiles Modell davon. Wer bin

11:50ich, wie verhalte ich mich, was kann ich

11:52und was kann ich nicht. Was ist mir

11:54wichtig? Wie stehe ich im Verhältnis zu

11:56anderen untergleichen? Weil ansonsten

11:58müssten wir ja jede Situation, in die

11:59wir kommen, wie so ein kleines Kind

12:01komplett von neu lernen neu bewerten und

12:04das wird natürlich extrem viel Zeit und

12:06Energie kosten und wir werden dadurch

12:07einfach nicht mehr lebensfähig. Das

12:09heißt, unser Gehirn baut deshalb

12:11Abkürzungen auf, indem wir einfach eine

12:13gewisse Identität aufbauen, also was wir

12:16über uns selbst denken und wie wir sind

12:18und standardisierte Vorgehensweisen, wie

12:20wir mit Situationen umgehen. Und das ist

12:23absolut überlebenswichtig. Also z.B. die

12:25Überzeugung und das Selbstbild, ich kann

12:28nicht fliegen, schützt uns ja davor

12:30irgendwo abzustürzen. Und

12:31dementsprechend will unser Gehirn auch

12:33immer dafür sorgen, dass wir uns im

12:35Einklang mit unserer Identität und

12:37unseren Überzeugungen verhalten. Wenn

12:38jetzt aber etwas diesem Selbstbild stark

12:41widerspricht, entsteht dann deshalb ein

12:43innerer Konflikt. In unserem Kunden

12:45Beispiel haben wir einerseits eine

12:46Identität, also dieses ich lasse mich

12:48auf keinen Fall kontrollieren oder von

12:50anderen etwas vorschreiben. Und auf der

12:52anderen Seite wäre aber diese

12:54Akquisemaßnahmen

12:55umzusetzen ein Ausdruck dafür für ja,

12:58ich mache genau das, was mir die Person

13:00gesagt hat, dass ich tun muss, um

13:02erfolgreich zu werden, also diese

13:04Person, die ich eigentlich nicht leiden

13:05kann. Und diese zwei Modelle stehen

13:07natürlich erstmal im Widerspruch

13:08zueinander und dann hat das Gehirn

13:10grundsätzlich zwei Möglichkeiten,

13:12nämlich einerseits das Selbstbild zu

13:14verändern und andererseits das Verhalten

13:16so anzupassen, dass es im Einklang mit

13:18dem Selbstbild ist. Und nachdem sich das

13:21Selbstbild oft über Jahrzehnte aufgebaut

13:23hat und Veränderungen davon erstmal eine

13:26potenzielle Gefahr darstellen, passt

13:28sich meistens das Verhalten an das

13:30Selbstbild an. Das bedeutet, wir wollen

13:33dann eigentlich eine Sache machen und

13:34durchziehen, weil wir halt wissen, dass

13:36sie uns an unsere Ziele bringt. Aber das

13:38Verhalten entsteht dann in irgendeiner

13:40Form im Widerspruch zu unserem

13:41Selbstbild. Dann gewinnt quasi immer die

13:44Identitätsebene und wir schieben die

13:46Aufgabe dann vor uns her oder finden

13:48irgendwelche Ausreden und machen es dann

13:50doch nicht. Das bedeutet, hinter

13:51vermeintlicher Faulheit oder auch

13:53fehlender Disziplin steckt häufig so ein

13:55Identitäts oder Wertekonflikt. Und das

13:58Vermeiden der Aufgabe dient dann eben

14:00auf einer gewissen Ebene dazu, diese

14:02eigene Autonomie oder das Selbstbild zu

14:05schützen. Und das wird sich niemals

14:07lösen, wenn man einfach versucht sich

14:09durchzupushen oder auch durch

14:10Gewohnheiten oder Routine. Das heißt, es

14:13gilt stattdessen herauszufinden, welche

14:15Identität oder welcher Wert oder welche

14:17Rebellion hinter dem Widerstand steckt

14:20und diesen Konflikt dann dementsprechend

14:22aufzulösen. Und dadurch verschwinden bei

14:24der Aufgabe dann diese

14:25überproportionalen innere Widerstände

14:27oder auch die Anstrengung und du kannst

14:29dann wieder einfach frei danach

14:31entscheiden, was du machen möchtest und

14:32was dir und deinen Zielen dient, anstatt

14:35dann unbewusst gegen andere Menschen

14:36oder alte Erfahrungen oder auch das

14:38eigene Selbstbild anzukämpfen. Lass uns

14:41jetzt noch den wichtigsten Punkt

14:42ansehen, nämlich wie es jetzt in der

14:43Praxis möglich ist, dieses hinderliche

14:46Muster zu lösen und den Mechanismus für

14:49unseren Erfolg und Weiterentwicklung zu

14:51nutzen. Vor aber noch eine wichtige

14:53Anmerkung. Herausforderungen und

14:54Blockaden in der Umsetzung haben viele

14:56verschiedene Faktoren, die

14:58zusammenhängen und die sich auch

15:00gegenseitig beeinflussen. Und wenn du

15:02sicherstellen möchtest, dass du auch an

15:03der richtigen Stelle ansetzt mit dem

15:05schnellsten und größtmöglichen Effekt,

15:07damit du einfach wichtige Aufgaben im

15:09Business mit absoluter Leichtigkeit

15:11durchziehen kannst, dann kann ich dich

15:12da gerne persönlich dabei unterstützen.

15:14Die Infos dazu findest du in der

15:16Beschreibung und damit auch zurück zu

15:18den Lösungsschritten. braucht vier

15:20Schritte, damit dieses Muster für dich

15:22arbeitet, statt gegen dich. Und zwar

15:24geht's im ersten Schritt mal darum, das

15:26Muster zu erkennen. Also einerseits die

15:29Erkenntnis, dass dieses Muster eben

15:30absolut nichts mit Faulheit oder

15:32fehlender Disziplin zu tun hat, weil

15:34ansonsten erzählt man sich einfach immer

15:36wieder, ja, ich bin einfach nicht

15:37diszipliniert genug, ich kann das nicht

15:39und so weiter und das verstärkt dann

15:41wiederum limitierende Überzeugungen. Das

15:43heißt, du bist nicht faul, du bist

15:45einfach ein Rebell. Und andererseits ist

15:48es wichtig zu erkennen, bei welchen

15:50Aufgaben oder in welchen Situationen

15:52dieser Mechanismus tatsächlich aktiviert

15:54wird. Der zweite Schritt ist dann zu

15:56differenzieren. Das bedeutet da mal

15:58genauer hinzuschauen, wogegen rebellere

16:00ich eigentlich wirklich? Weil meistens

16:02ist gar nicht alles das Problem, was

16:04eine Person sagt oder von einem

16:05verlangt, sondern vielleicht rebellierst

16:07du eigentlich gegen Bevormundung oder

16:09gegen Aggressivität oder dagegen, dass

16:11dir jemand ohne nachvollziehbare

16:13Begründung vorschreibt, wie du etwas zu

16:15machen hast. Und der entscheidende Punkt

16:18ist diesen eigentlichen Auslöser von

16:21allem anderen zu trennen. Also anstatt

16:22pauschal zu sagen, ich lass mir einfach

16:24von niemanden etwas sagen, dich mal zu

16:26fragen, na ja na was genau stört mich

16:28eigentlich wirklich und was davon lehne

16:30ich wirklich ab? So kannst du dann

16:32weiter gegen das rebellieren, was du

16:34wirklich ablehnst, ohne dabei

16:35gleichzeitig gegen deinen eigenen Erfolg

16:37zu rebellieren. Damit geht auch enthuss

16:42oder die Handlung voneinander zu

16:44trennen. Das bedeutet, dass auch

16:46negative Personen recht haben dürfen.

16:48Das heißt, selbst wenn es Leute gibt,

16:50die vollkommene Idioten oder Arschlöcher

16:52sind, mal anzuerkennen, ja, auch die

16:55machen gewisse Dinge gut oder richtig.

16:57Und es ist auch okay, wenn ich dieser

16:59Person in diesen positiven Bereichen

17:01ähnlicher werde. Und der dritte Schritt

17:03ist dann Autonomie und Freiheit neu zu

17:05definieren, weil Freiheit bedeutet nicht

17:07zu sagen ja, ich mache einfach nicht,

17:09was andere mir sagen, sondern zu sagen,

17:11ich entscheide unabhängig davon, wer es

17:14gesagt hat, was eben meinen Zielen dient

17:16und was nicht. Weil wenn ich immer

17:18automatisch einfach das Gegenteil mache,

17:20dann bestimmt ja erst recht eine andere

17:22Person mein Verhalten. Und der vierte

17:24Schritt ist dann diese Energie

17:25umzulenken, weil dieser rebellische

17:28Anteil muss gar nicht verschwinden. Ganz

17:30im Gegenteil, weil wie stark diese

17:32Rebellion sein kann, sieht man ja schon

17:33alleine daran, wie viel wir teilweise

17:36dafür bereit sind in Kauf zu nehmen.

17:39Also Menschen verzichten dafür auf Geld,

17:41auf Erfolg, auf andere Dinge, die ihnen

17:42eigentlich wichtig sind, nur um sich

17:44nicht vermeintlich zu unterwerfen oder

17:46einschränken zu müssen oder nachgeben zu

17:48müssen. Also, da steckt enorm viel

17:50Energie dahinter. Die Frage ist deshalb,

17:53wie kannst du diese Energie für dich

17:55nutzen statt gegen dich? Also, du kannst

17:57diese Rebellion z.B. gegen alte Regeln

17:59und Muster richten, die dich bisher

18:01eingeschränkt haben. Z.B. Wenn du

18:03gelernt hast, dass du keine Fehler

18:04machen darfst, dass alles perfekt sein

18:06muss, dann rebellier gegen diese Regel,

18:08indem du trotzdem umsetzt, indem du das

18:11unperfekte real veröffentlichst, auf

18:13Menschen zugehst, bevor du dich bereit

18:15fühlst oder dich sichtbar machst, obwohl

18:17noch nicht alles perfekt ist. Wenn du

18:19gelernt hast, dich anzupassen oder klein

18:21zu halten, dann rebellere dagegen, indem

18:23du deinen eigenen Weg gehst, für dich

18:25einstehst oder dich auch mal in den

18:27Mittelpunkt stellst. Und du kannst diese

18:29Energie genauso auch gegen Dinge

18:31richten, die dich in der Welt oder in

18:33deiner Branche stören. Also, wenn du

18:34findest, dass etwas schlecht läuft oder

18:36ein Problem niemand vernünftig löst,

18:38dann nutz genau diesen Widerstand als

18:40Antrieb ins Handeln zu kommen und was

18:43zum Positiven zu verändern. Und dadurch

18:45wird dann die Umsetzung selbst zum Akt

18:48der Rebellion. Und du rebellierst dann

18:49nicht mehr gegen die Aufgaben, die dich

18:51zu deinem Ziel bringen, sondern

18:52rebellierst gegen das, was deinen Zielen

18:54und deinen Werten tatsächlich im Weg

18:56steht. Eine Sache ist dabei wichtig zu

18:58verstehen. Disziplin ist einfach

19:00unmöglich, wenn du nicht verstehst,

19:02welche Mechanismen beeinflussen, ob du

19:04Dinge umsetzt oder nicht. Sobald du das

19:07aber mal verstanden hast, kannst du jede

19:09Aufgabe mit absoluter Leichtigkeit

19:12durchziehen. Und die wichtigsten

19:13Faktoren, die darüber entscheiden, ob du

19:15Dinge durchziehst oder nicht, zeige ich

19:16dir in dem Video, dass ich dir hier und

19:18in der Beschreibung verlinkt habe. Und

19:20damit machst du direkt einen wichtigen

19:22Schritt, um in Zukunft wichtige Aufgaben

19:24mit absoluter Leichtigkeit durchziehen

19:26zu können.

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