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Aufzeichnung zum Webinar

Dr. Martha Walczak · 7,406 words · 34 min read

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0:00Okay, dann starte ich doch schon mal und

0:02Anja kümmert sich um das weitere auch

0:04von mir ein großes herzliches Willkommen

0:07aus dem schönen Bern. Danke auch für

0:08diese wirklich wertschätzenden Worte.

0:11Das hat mich sehr gefreut

0:13und ja, starten wir doch einfach direkt

0:15mal. Ich teile kurz meine Präsentation

0:18mit Ihnen.

0:22Mach hier vielleicht mal kurz gerne

0:24Bescheid sagen,

0:27ob sie meine meinen Bildschirm sehen

0:30können,

0:32indem sie einen Daumen nach oben senden.

0:35Das wird mir schon helfen. Ja, sehr gut.

0:36Jetzt mache ich das noch groß und dann

0:38starten wir doch direkt.

0:44Ja, tiptop. Ich sehe es jetzt hier

0:45parallel auf meinem anderen

0:48mobilen Gerät auch. Sehr gut. Ja, heute

0:52geht's um das Thema gesunde

0:54Stressbewältigung. Wirklich sehr, sehr

0:57wichtiges und maßgebliches Thema.

1:00Bevor wir dazu kommen, möchte ich ein

1:02paar Worte zu mir sagen, aber mich da

1:03wirklich ganz kurz halten, weil man

1:05kann, wie Anja das auch schon gesagt

1:07hat, alles mögliche auch auf meiner

1:09Homepage finden. Es gibt quasi nichts,

1:10was man nicht auch so rausfinden könnte,

1:12aber vielleicht so ein paar kleine

1:14Keyfs, damit sie mich einordnen können,

1:17dass

1:18auch wissen, mit wem wir es jetzt eine

1:20Stunde lang zu tun haben. Mein Name ist

1:22Martha Walchak. Ich bin jetzt vor

1:24zweieinhalb Jahren in die schöne Schweiz

1:26gezogen, ausgewandert als alleinstehende

1:28Frau. Ja, viele haben gesagt, ja, was

1:32machst du schon wieder? waren aber auch

1:33ja auf der anderen Seite gar nicht

1:35überrascht, denn das ist total mein

1:37Ding, immer neugierig zu bleiben und

1:39immer neue Sachen auszuprobieren.

1:41Ich habe ursprünglich tatsächlich

1:43gestartet wie sie mit Lehramt, Englisch

1:46und Spanisch habe ich studiert und habe

1:49dann während meines Studiums

1:51dadurch, dass ich auch sehr sehr gut war

1:53und sehr sehr schnell sehr erfolgreich

1:55geworden bin, habe ich viele Stipendien

1:57bekommen. bin dann ins Ausland gekommen,

1:59w dort fast zwei Jahre in in Spanien

2:03unterwegs, dann aber auch in Cambridge,

2:04also in England und ja, habe dann ganz

2:07schnell gemerkt, dass ich da wirklich

2:09gut darin bin. Literaturwissenschaft war

2:12dann irgendwann so mein Steckenpferd, da

2:13habe ich dann die Macht der Worte total

2:15geschätzt und gefeiert. Und dann später

2:19hatte ich die glorreiche Idee, eine

2:20Doktorarbeit zu schreiben und dachte,

2:22okay, das reicht mir aber irgendwie

2:23nicht, nehme ich doch Psychologie mit

2:25rein. Wir hatten das als

2:26Wahlpflichtmodul in Münster und es hat

2:29mich so fasziniert, dass ich da drauf

2:31hängen geblieben bin. Ich sage immer,

2:33die einzige Sucht, die da wirklich

2:34legitim ist, ist wirklich so eine

2:36Wissenssucht,

2:37Neugierde mir zu behalten. Und das habe

2:39ich bis heute, als ich dann nämlich die

2:42Doktorarbeit abgeschlossen hatte, auch

2:44mit Magner Kumlaude, also mit der

2:46Bestnote, wurde es auch noch bei

2:47Springer publiziert, also einem sehr

2:49namhaften Verlag. ähm hatte ich trotzdem

2:52das Gefühl, ja, und jetzt und dieses und

2:55jetzt, das begleitet mich wirklich mein

2:57ganzes Leben und mir hat's irgendwie an

2:59handfesten Tools gefehlt, denn da komme

3:01ich gleich noch mal drauf zurück, sie

3:03kennen das sicherlich, dass man vieles

3:06rational versteht und kognitiv, aber in

3:08der Praxis umsetzbar ist das damit noch

3:10lange nicht. Und da habe ich dann

3:12gesucht und schließlich ähm die Hypnose

3:16für mich entdeckt. Das ist Hypnose,

3:18Coaching, Hypnoseherapie ist es hier in

3:20der in der Schweiz, da gibt's ja auch

3:22verschiedenste Schulen und Strömungen

3:24und habe mich dann durch die

3:25verschiedensten Bewusstseinsebenen des

3:27Menschen durchgearbeitet. Ja, und heute

3:29bin ich in eigener Praxis selbständig

3:31hier in Bern und möchte aber noch kurz

3:34auch mein Highlight und mein

3:36Therapeutisches Ymal

3:38noch mit Ihnen teilen, denn ich hatte

3:40vor kurzem,

3:42das mache ich auch mal gerne, dass ich

3:43das auf das Thema des Webinars oder des

3:45Events, was ansteht dann abmünze, weil

3:48es gibt so viele Highlights, die ich zu

3:50verzeichnen habe. Aber jetzt kürzte ich

3:52jemanden auch mit stressbedingter

3:54Migräne. Die hatte 23, 24 Jahre lang

3:58alle paar Wochen richtig starke Migräne

4:00mit Aura. Kennen Sie vielleicht. Und das

4:04ähm haben wir dann angeschaut. Die

4:06Voraussetzung ist da natürlich immer,

4:08dass das medizinisch abgeklärt ist, dass

4:10dort die ganze äh Basis gesetzt ist und

4:13dass von den Fachkräften sozusagen da

4:15nichts mehr zu finden ist und dass man

4:16davon ausgehen kann, dass es ein

4:18Psychogenanteil hat. Und das hatte es

4:20hier auch. Wir haben das gemeinsam

4:22angeschaut und sie ist seitdem

4:24schmerzfrei. Und das ist was mich immer

4:26wieder bewegt. Jeden Tag aufs Neue, wenn

4:28Menschen dann strahlen und etwas für

4:30sich mitnehmen. Das ist jetzt auch das

4:32Ziel für heute, dass sie heute was

4:34mitnehmen.

4:38Ich habe hier mal auch was

4:39zusammengestellt. Das ist so so ein

4:41kleiner ja so ein kleiner Input zum

4:44Nachdenken, weil viele Menschen, die

4:47davon hören, ja, was du machst Hypnose,

4:49du machst Glaubenssatzarbeit,

4:50das ist doch bloß alles eingeredet, das

4:52kann doch gar nicht authentisch sein.

4:54Ich will mir doch jetzt nicht meine

4:56Vergangenheit schön reden oder

4:58irgendwelche Wahrnehmungen, Bewertungen,

5:00die sind doch sakrosant. Die Welt ist

5:02doch objektiv, so wie sie ist. Und das

5:04ist es eben nicht.

5:06Aber die Leute, die sowas sagen, die

5:08haben zum Teil doch recht, weil man kann

5:11sich nicht alles einreden. Und das ist

5:14das wunderschöne daran, das

5:15Unterbewusstsein generell, das ganze

5:17Bewusstsein, das ganze System ist etwas,

5:20was

5:21einen schützen möchte und was ja für

5:23einen ist, weil das bin ja ich. Und

5:26deswegen werden auch nur Inhalte

5:28übernommen, die zu einem stimmig sind,

5:30die Werte konform sind, die zu einem

5:32passen, den wo man richtig richtig

5:35dahinter stehen kann, die glaubwürdig

5:36sind. Und deswegen, wenn man so

5:38Glaubenssatzarbeit macht oder so von

5:40Coaches, die das jetzt nicht so

5:41vertreten, die sagen: "Ja, du musst es

5:43einfach nur tausend mal wiederholen,

5:45irgendwann glaubst du es dir." Das ist

5:46einfach nicht so. Es muss glaubwürdig

5:48sein für dich glaubwürdig und es muss zu

5:50dir passen und zu deinen Werten, zu

5:52deinen inneren Maßstäben, sonst wird das

5:54automatisch abgeblockt und das finde ich

5:56echt ein großes großes Potenzial.

6:03Was wollen wir heute machen? Anja hat's

6:05ja vorhin schon kurz gesagt, ich habe

6:07mir eine zweigliedrige

6:10Aufteilung überlegt, weil aus meiner

6:13Sicht das praktische wie gesagt oft zu

6:15kurz kommt. Das heißt, wir wollen heute

6:18mit Freude hier rangehen, mit

6:19Leichtigkeit und ein paar Aha Momente

6:21für sie kreieren und aber auch das

6:23Gefühl der Selbstermächtigung und der

6:25Kontrolle. Das ist mir wirklich mit das

6:27Wichtigste, dass ich hier rausgehen und

6:29sagen, ich bin meinem Stress, meiner

6:30Angst, mein negativen Gefühlen, meiner

6:33Gefühlswelt nicht ausgeliefert.

6:36Hier soll es also darum gehen, dass wir

6:38das auf der einen Seite erstmal

6:39verstehen wollen und dann auch erleben.

6:42Da darf aber jeder in seinem eigenen

6:44Tempo und seinem eigenen Willen

6:45mitmachen und soweit mitgehen, wie es

6:47sich für einstimmig anfühlt.

6:52Großer Hauptziel inhaltlicher Art ist

6:53mehr Verständnis und Angstfreiheit

6:55gegenüber dem Stress, aber auch sich

6:57selbst gegenüber.

6:59Einfach sanft zu sich zu sein und zu

7:02sehen, es ist alles gut mit mir, es ist

7:04alles logisch, wie ich reagiere. Ist

7:05kein individuelles Versagen, sondern es

7:07eine wirklich ganz logische und

7:10natürliche

7:11Reaktion meines Körpers, meines Systems.

7:14Dazu kommen wir aber gleich.

7:18Warum gerade dieses Thema Stress?

7:22Stress ist besonders im Schulalltag. Ich

7:24als Lehrerin oder als ausgebildete

7:26Lehrerin, by the way, ich habe auch den

7:28Master of Education gemacht und das

7:30Referendariat begonnen. Also, ich weiß

7:33ein wenig, wovon ich spreche. Ist Stress

7:35im Schulleag sehr präsent. Wir haben

7:37eine hohe Arbeitsdichte, z.B. sehr hohe

7:40emotionale Anforderung,

7:42wird ständig unterbrochen, muss immer

7:44ansprechbar sein. Also man hat kaum

7:47Pausen, kaum Erholungsphasen.

7:50Und was ich damals sehr eindrücklich

7:52fand, sind diese multiple Realities. Was

7:54meine ich damit? Wir haben

7:56verschiedenste Erwartungshaltung,

7:57verschiedene Personen, die einfach ja

8:01dort

8:03ihren ähm Anspruch haben, da auch

8:06irgendwie abgedeckt werden zu wollen.

8:09Das heißt, da muss man viele

8:10verschiedenste Realitäten und Erwartung

8:13abholen können und ähm Wünsche,

8:16Bedürfnisse berücksichtigen.

8:22Das machen wir heute in zwei Teilen in

8:24der Theorie und in der Praxis. Die

8:25Theorie, da werde ich sie auch noch mal

8:27überraschen, denn ich habe ja schon

8:28gesagt, ich bin ein grundsätzlich

8:30skeptischer Mensch, der immer

8:31weiterlernen will. Habe ich natürlich

8:33auch sehr, sehr viel gelesen inzwischen

8:35zum Thema und kann Ihnen die wirklichen

8:38wirklich neuesten

8:39neurowissenschaftlichen

8:41Grundlagen mitgeben. Vieles haben Sie

8:44sicherlich nämlich auch schon so gehört.

8:46Ist ja auch gesellschaftlich sehr

8:47verbreitet. Da werde ich ganz kurz

8:48einmal ein Wap geben, damit sie wissen,

8:51dass ich das auch alles im Kopf habe.

8:53Aber ich werde das Ganze noch ein

8:54bisschen ausweiten und vertiefen und auf

8:57diese neurowissenschaftliche Basis

8:58bringen und ich bin mir sicher, da

9:00werden sie einige Aspekte mitnehmen, die

9:02Sie so noch nicht gehört haben. Aber der

9:05Großteil soll tatsächlich das sein,

9:07nämlich das, was ich täglich mache, das

9:09Therapeutische. Aber ich werde das so

9:11sanft und so einsteigermäßig gestalten,

9:13dass da auch jeder was davon mitnehmen

9:15kann. Denn aus meiner Sicht gehört

9:17beides zusammen und viele wünschen sich

9:19natürlich auch Strategien und Tipps für

9:22den Alltag, wie sieht all das, was sie

9:23heute lernen werden, auch umsetzen

9:26können, dass das halt nicht in der

9:27Theorie hängen bleibt, sondern

9:29tatsächlich praktisch umsetzbar wird.

9:35Steigen wir direkt ein in das Thema über

9:37Stress. Das erste, was ich dazu nämlich

9:40sagen möchte und muss, ist, dass Stress

9:43ein Wort ist, worunter alle Menschen was

9:46anderes verstehen. Das gilt für alle

9:49Begriffe. Viele Menschen denken, ja,

9:51wenn ich einen Begriff sage, dann haben

9:52alle das gleiche im Kopf. Aber so viele

9:55Menschen wie jetzt hier heute dabei

9:56sind, so viele Definitionen von Stress

9:58werde ich auch bekommen. Und was darüber

10:01hinaus auch noch ist, auch unter ihnen

10:04selbst werden sie noch verschiedenste

10:05andere Synonyme für das diese Worthülse

10:08Stress haben. Deswegen ist für sie jetzt

10:10mal der Auftrag so 3 Minuten lang für

10:13sich mal sieben Synonyme dürfen auch

10:15mehr sein oder weniger. Das heißt sieben

10:17andere Worte für Stress sich mal zu

10:21notieren. ist einfach für Sie persönlich

10:23zum Nachdenken,

10:25dass jetzt einfach mal 3 Minuten Zeit

10:27bekommen, einfach parallel, während ich

10:29weiterspreche, sich einfach mal ein paar

10:31Synonyme aufzuschreiben.

10:34Falls jemand jetzt gar nicht weiß, was

10:36man machen soll, das ist sowas wie

10:38Anspannung, Druck,

10:42Arbeitsaufwand,

10:44viele Tasks, Deadlines, Kritik, das

10:48wirklich die was ihnen einfällt ganz

10:50spontan, da gibt's kein richtig und kein

10:52falsch. Es kann auch sein Vorfreude,

10:55Nervosität,

10:57Spannung.

11:05Während Sie das machen, möchte ich

11:06nämlich einen neurowissenschaftlichen

11:08Begriff schon mal ins Feld werfen und

11:11dieser nennt sich emotionale

11:13Granularität.

11:15Klingt kompliziert, ist aber eigentlich

11:16ganz leicht, denn Menschen unterscheiden

11:19sich darin, wie stark sie ihre Gefühle

11:21benennen können. Das heißt, für einige

11:24Menschen ist es so,

11:26haben so eine Spanne von ich fühle mich

11:28mies bis ich fühle mich gut. Die haben

11:31eine kleine emotionale Granularität und

11:33dann gibt's Menschen, die können

11:34wirklich wie so alle Facetten

11:37verschiedenster Aspekte raus rausgeben

11:40für negative Gefühle z.B. Ich fühle mich

11:42deprimiert, frustriert, gestresst,

11:46wütend,

11:48traurig, erschöpft, niedergeschlagen,

11:51verzweifelt und die haben dann eine ganz

11:53ganz hohe Spannweite

11:55und so ist es beim Thema Stress auch.

11:57Einige sagen, ich bin gestresst, andere

11:59würden das weiter differenzieren. Es hat

12:01so an sich erstmal keine große

12:03Bedeutung, dass es wie einfach

12:04persönlichkeitsbedingt und aber auch

12:06Übungssache, denn inzwischen haben auch

12:08Studien bewiesen, dass je höher die

12:10emotionale Granularität ist, also je

12:12mehr man sich ein Gefühl in kleinere

12:16Gefühle aufgledern und beschreiben kann,

12:18desto besser kann man auch damit

12:19umgehen. Das ist vielleicht schon mal

12:21ein Hebel. Wenn Sie demnächst mal

12:23feststellen, ich fühle mich gestresst,

12:24überlegen Sie doch mal, wie fühlt sich

12:26das genau an? Welche Art des Stresses

12:28ist das überhaupt?

12:31Das vielleicht mal vorweg. Ich hoffe,

12:32dass sie jetzt in der Zeit schon mal

12:33sieben Synonyme für sich finden konnten.

12:35Vielleicht sind es mehr, vielleicht sind

12:37es auch weniger. Darauf kommen wir dann

12:39gleich noch zurück. Also, wenn ih

12:40zwischendurch noch was einfällt, gerne

12:41einfach diese Liste ergänzen.

12:46Kommen wir weiter zu den klassischen

12:47Stressmodellen, die Sie sicherlich in

12:49einer oder anderen Form schon gehört

12:51haben oder die Ihnen schon untergekommen

12:53sind. Deswegen habe ich lasse ich sie ja

12:55auch kurz und knapp, weil wir damit

12:58nachher nicht wirklich arbeiten werden.

12:59Deswegen wollte ich einfach nur einen

13:01kleinen Überblick darüber geben. Die

13:03meisten Stressreaktionen werden als

13:05Fight, Flight and Freeze beschrieben.

13:08Das heißt, sobald der Körper in so ein

13:09Stressmodus kommt, wird gesagt, hat man

13:12wie drei Arten drauf zu reagieren.

13:14Entweder dagegen zu kämpfen, also

13:16angenommen früher in der Steinzeit sagt

13:18man dann immer so schön, weil ich mich

13:20immer frage, warum geht man in die

13:21Steinzeit? Egal. Jedenfalls geht man

13:23davon aus, dass man irgendwelchen

13:24Raubtieren dann die Stirn bietet und

13:27dann dagegen kämpft. Man kann auch, wenn

13:29man feststellt, okay, ich bin nicht

13:30stark genug dafür flüchten, also Fly

13:33Flight und Freeze. Freeze ist das, wenn

13:37man so auf einmal äh da steht wie

13:40eingefroren. Kennen Sie vielleicht auch

13:42aus der Tierwelt, dass ähm dann

13:45bestimmte z. Antilopenarten sind es äh

13:49dass sie dann auf einmal wie tot um

13:50umfallen, also sich totstellen.

13:53Klingt jetzt ein bisschen weit weg für

13:54Menschen, aber sowas wie auf einmal

13:56verstummen oder nicht mehr wissen, was

13:58man sagen soll, ist auch so eine Form

13:59von Freeze

14:01oder dass man auf einmal so wie stecken

14:03bleibt und sich gar nicht mehr richtig

14:05bewegen kann. Das sind so die drei

14:08Stressreaktionen

14:10sind aber nur Reaktionen. Also, die

14:11sagen einmal nicht so wirklich viel

14:13darüber aus, äh woher dieser Stress

14:15überhaupt gekommen ist.

14:17die Reaktionen auf den Stress.

14:18Heutzutage gibt's auch noch so eine

14:19vierte Kategorie, die heißt dann, dass

14:21man sich um andere Menschen kümmert. Die

14:23werden vor allen Dingen bei Frauen

14:24gemessen und festgestellt. Ähm, das ist

14:27auch noch mal sowas, was man noch

14:28ergänzen könnte. Auch sehr spannend.

14:31Dann haben Sie sicherlich schon mal die

14:32Differenzierung auch gehört zwischen

14:34Eustress und negativen Stress. EUstress

14:36ist der positive Stress und man geht

14:39davon aus und das ist auch bewiesen,

14:40dass halt Stress auch positiv sein kann.

14:43Warum ich das jetzt hier aufgenommen

14:44habe, ist auch, dass das ein bisschen

14:46diese Angst verliert und diesen

14:47Schrecken, weil und darauf kommen wir

14:49nachher noch zurück, je nachdem wie ich

14:52ein Gefühl in meinem Körper wahrnehme,

14:54so wird es dann auch bewertet vom

14:57Gehirn. Das heißt, wenn ich das als

14:58positives Kribbeln, als Adrenalinschub,

15:01als Leistungssteigerung wahrnehme, ist

15:03auch nachher die Konsequenz, wie ich

15:06darauf reagiere eine andere. kommen wir

15:08später noch dazu, denn es wird ja

15:10vielfach auch von den

15:11gesundheitsstädlichen Aspekten von

15:13Stress berichtet, ist meiner Sicht auch

15:15zu viel oder inzwischen schon

15:17inflationär, dass dann viele Menschen

15:19auch einfach schon Angst bekommen vor

15:21Stress

15:22und dann natürlich die Differenzierung

15:24akuter Stress versus chronischer Stress.

15:28Auch da gibt es sehr viel Forschung

15:29dazu, dass akuter Stress sogar

15:31tatsächlich gesundheitsförderlich ist,

15:33wegen chronischer Stress

15:34gesundheitsschädigende Wirkung hat.

15:37Falls Sie das interessiert, können Sie

15:39auch mir nachher noch eine E-Mail

15:40schreiben, dann kann ich auch noch

15:41Studien und verschiedenste Werke auch

15:43noch raus rausschicken. Ich habe mich

15:45jetzt hier bewusst ganz kurz gehalten,

15:47um da jetzt nicht so in die Tiefe zu

15:49gehen,

15:52denn und da jetzt kommen wir jetzt

15:54nämlich zum zum Kern. Das typische

15:56Dilemma ist ganz oft, ich verstehe das

15:58alles, aber ich kann das gar nicht

16:00fühlen. Das heißt, hier hat man wie so

16:03eine Schere zwischen dem kognitiven

16:05Wissen, dem Verständnis und dem, was

16:07mache ich jetzt damit? Wie reagiere ich

16:08darauf? Wie kann ich das regulieren? Das

16:10heißt, der Körper bleibt dann in diesem

16:13negativen Stress, obwohl man ja

16:15eigentlich rational wüsste, was man tun

16:17kann. Das kennen Sie bestimmt. Und das

16:20liegt jetzt daran, dass Menschen

16:21affektiv geleitet sind. Und dazu kommen

16:23wir dann jetzt. Wir brauchen manchmal

16:25eben mehr als das bloße Verstehen.

16:31Dazu habe ich mir jetzt einen kleinen

16:32Exkurs überlegt, denn ich habe mich

16:36sehr, sehr viel auch mit

16:38Neurowissenschaften befasst. Jetzt die

16:40letzten zwei Jahre ganz intensiv. Habe

16:42ziemlich alles gelesen, was mir dazu in

16:44die Finger gekommen ist und

16:46ja, da habe ich was ganz spannendes

16:48gefunden von Lisa Fatman Barret. Ein

16:50sehr gutes Buch. Kann ich Ihnen auch

16:51empfehlen, wenn Sie da tiefer einsteigen

16:53wollen. Jetzt auch für Sie ein kleiner

16:55Exkurs. Überlegen Sie doch mal ganz

16:58spontan, was ist die Hauptaufgabe des

17:01Gehirns?

17:05Was ist die Hauptaufgabe des Gehirns?

17:10Auch da gebe ich kein richtig oder

17:13falsch vor. Erstmal können Sie einfach

17:15spontan überlegen, was sie was sie

17:18denken. Das hat man nämlich auch

17:19gemacht.

17:21In verschiedenen Studien hat man das

17:23Menschen gefragt und die allermeisten da

17:25bestehen,

17:28das so beantwortet für sich um zu

17:29denken. Das heißt, das rationale Denken

17:32ist das, was die allermeisten da

17:33antworten.

17:35Dann sagen aber auch einige: "Ja, das

17:37gehen ist auch zuständig, um Handelung

17:38Handlungen zu steuern, um Gefühle zu

17:40steuern, Fantasie hervorzurufen für

17:42Kreativität, für Mitgefühl,

17:44umzusprechen,

17:47körperliche Funktion aufrecht

17:48zuerhalten, geistige und körperliches

17:51Steuern oder Entscheidungen treffen, das

17:53wird auch oft gesagt,

17:56generell so alles Überwachen, was im

17:58System so abgeht. Hormone, Steuern,

18:01Atmung. Sowas wird auch oft gesagt, als

18:03all das organische Überwachen.

18:05Und natürlich all sind Aufgaben vom

18:07Gehirn, selbstverständlich, aber nicht

18:09die wichtigste.

18:12Einige haben sich vielleicht schon

18:13aufgeschrieben, Überleben sichern,

18:16das geht schon mehr in die Richtung,

18:18aber auch nicht so ganz, also schon,

18:21aber es geht noch konkreter. Und das

18:23sage ich Ihnen jetzt

18:27nämlich man könnte sagen, das ist wie so

18:29ein Energieüberwachungssystem,

18:33Körperbudget, Buchhaltung. Das ist das,

18:35was das Gehirn macht. Sie überlegt,

18:37okay, wie viel Energie steht hier zur

18:39Verfügung? Wie viel braucht mein Körper?

18:41Wie viel brauche ich als Gehirn? By the

18:44way, verbrennt bis 25 bis 30% der

18:46gesamten Körperenergie, obwohl das ein

18:48vergleichsfare kleine Masse hat,

18:50vergleichsweise kleine Massen hat im

18:51Vergleich zum Körper.

18:53Jedenfalls geht's darum, die Energie zu

18:56bewachen,

18:57denn der Körper hat sich im Laufe der

19:00Evolution sehr stark verkompliziert.

19:02Sind sehr komplexe Systeme, die da

19:04zusammenarbeiten. Das Immunsystem ist

19:06ein eigenes System, das Atmungssystem,

19:10das Blutsystem, all das sind ganz

19:13verschiedene komplexe Gebilde, die ja

19:15irgendwie auch Energie benötigen.

19:20Und überleben tut man nur dann, wenn es

19:22wirklich eine Effizienz gibt. Das heißt,

19:24wenn man nicht in die roten Zahlen

19:26gelangt. Und das ist das, was das Gehirn

19:28macht. Das überprüft sozusagen, was

19:30kommt rein, was kommt raus. Aber und das

19:34ist nämlich jetzt der Gamechanger, der

19:35für mich erstmal, ich weiß nur, als ich

19:37das das erste Mal gelesen habe, habe ich

19:38mich da ein bisschen gegen gewährt, weil

19:40das so sehr kontraintuitiv ist. Und zwar

19:42sagt das Gehirn das erst vorher schätzt

19:45sozusagen die Energie

19:48voraus, schätzt die erst ein und erst

19:50dann aufgrund der Voraussage wird

19:53geschaut, ob das was tatsächlich

19:55reingekommen ist an Information auch

19:56dazu passt.

19:58komme ich nachher noch mal ganz kurz

19:59dazu, aber wenn Sie das noch mal näher

20:00interessiert, ich habe da zu einem

20:02Vortrag mal bei YouTube hochgeladen, der

20:04ist kostenlos hat allerdings anderthalb

20:06Stunden, deshalb das ist dann vielleicht

20:08für diejenigen, die das jetzt gerade

20:09total interessant finden. All das

20:12übrigens, was wo man noch tiefer drauf

20:14einsteigen könnte, habe ich hier so grau

20:16markiert. Dann können Sie das später in

20:18der Präsentation dann noch mal genau

20:19schauen. Also die wichtigste Aufgabe des

20:23Gehirns ist die Vorhersage

20:26des Energiebedarfs,

20:27denn es gibt natürlich auch

20:29Geschwindigkeit, wenn ich erst reagieren

20:31müsste und angenommen dort ist irgendwie

20:33ein gefährliches Raubtier und ich muss

20:35erst überlegen, okay, ist das jetzt

20:36gefährlich oder nicht, kann eventuell

20:38schon zu spät sein. Das heißt, das

20:39Gehirn sagt lieber was voraus. Okay,

20:42Gefahr rennt weg und wird dann schon mal

20:46die Energie dafür bereitstellen und es

20:47irgendwo ausleihen.

20:51Also, das Gehirn ist unser

20:52Energiemanager,

20:54das sich um das Körperbudget

20:57kümmert. Auch das, das sind alles

20:59Metaphern, da möchte ich auch auf jeden

21:00Fall drauf hinweisen. Ähm Menschen

21:03können halt so komplexe Themen oft nur

21:06über Bilder, über Metaphern verstehen.

21:08Und das ist bei den ganzen

21:10neurowissenschaftlichen und generell

21:13wissenschaftlichen Themen sehr oft, so

21:14dass man sagt, das Gehirn sagt das und

21:16das. Natürlich sagt das nicht wirklich

21:17was, aber damit wir uns das vorstellen

21:19können, haben wir wie so Bilder dafür.

21:24Jetzt kommen wir zum Thema Stress.

21:25Können wir das jetzt hierin einordnen?

21:28Stress bedeutet für aus dieser Sicht,

21:30die ich Ihnen jetzt gerade erläutert

21:31habe, dass das Gehirn erwartet, dass es

21:34ein Energieengpass geben wird. Das

21:37heißt, irgendwo wird's zu viel Energie

21:39geben, die man vielleicht nicht hat oder

21:41die man ausgeben muss und dann ist das

21:44Gehirn in dieser in diesem Modus und

21:46sagt die ganze Zeit voraus: "Okay, ich

21:48brauche bald richtig viel Energie,

21:50Energie, Energie, Energie."

21:52Und das ist das, was sich dann nicht gut

21:53anfühlt, denn alles, was irgendwie die

21:56Energie beeinflusst oder einfach kann

21:58auch positiv beeinflusst, die wirkt sich

22:01auf die Gefühlswelt aus. Und dazu kommen

22:04wir jetzt

22:08und zwar überwacht das Gehirn, um diese

22:11ganzen Sachen richtig einordnen zu

22:13können, überwacht das ständig Signale,

22:15Signale vom Außen, was höre ich, was

22:17sehe ich als alles, was über die Sinne

22:19reinkommt. Aber und das ist ganz

22:21spannend und das nennt sich

22:22Interrozeption.

22:24Es bewertet auch die Signale, die aus

22:25dem Körper selbst kommen. Also, wie ist

22:27mein Herzschlag, wie ist meine Atmung?

22:29Wie sind die Hormone? Wie ist der

22:31Insulinspiegel gerade? Welche Spannung

22:33habe ich? Und daraus entsteht ein

22:36Grundzustand. Das ist wie so ein so ein

22:39Grundrauschen. Das nennt man

22:40neurowissenschaftlich Affekt.

22:43Und das wirklich spannende daran ist,

22:45aus diesem Grundrauschen, aus diesem

22:47Affekt

22:49interpretiert das Gehirn sozusagen den

22:52Begriff. Was ist das überhaupt? Ist das

22:54Angst? Ist das Stress? Ist das

22:57Vorfreude? Ist das Nervosität? Das ist

22:59einfach nur Bauchschmerzen.

23:02Komme ich aber gleich noch ein bisschen

23:03auser dazu.

23:06Also der Affekt.

23:08Andere Synonyme dafür sind affektive

23:10Stimmungen. Und das ist so diese

23:11einfache allgemeine Stimmung, die hat

23:14man das gan den ganzen lieben langen

23:16Tag. Ob man schläft oder wach ist, man

23:18hat immer dieses Grundrauschen an Gefühl

23:21und das ist davon abhängig, wie es

23:22gerade um das Körperbudget bestellt ist.

23:25Ist das Körperbudget okay? Genau

23:27richtig. Allostatisch würde man sagen,

23:29also so gleich bleibend, dann ist der

23:32Effekt auch relativ neutral, wenn das

23:35negativ beeinflusst wird. Das heißt,

23:37wenn ich irgendwo Geld abhebe sozusagen,

23:38also irgendwo Energie benötige, dann

23:41schwankt auch der Effekt.

23:44Das sind aber noch keine Emotionen und

23:45auch noch kein Stress. komme ich gleich

23:48dazu. Auch das ist wieder so grau

23:49markiert.

23:52In der Neurowissenschaft unterscheidet

23:54man Affekt als bestehend aus zwei

23:56Bereichen, nämlich die Valenz und

23:58Arousal. Das heißt, fühlt sich was

24:01angenehm versus unangenehm an oder fühle

24:04ich mich ruhig, neutral oder erregt.

24:07Diese beiden

24:09Bestandteile, Zutaten machen in der

24:12Kombination den Affekt aus. Das ist

24:15dieses Grundrauschen, was ich gerade

24:16erzählt habe. Das heißt, man hat den

24:17ganzen lieben langen Tag hat man diese

24:20Art des Rauschens.

24:23Das nutzen wir gleich für die Übung, zu

24:24der ich dann gleich komme, denn wir sind

24:26jetzt schon auf der Hälfte, aber das

24:28macht gar nichts, weil ich habe ich so

24:30angepasst, dass es genau passt.

24:34Das Grundrauschen ist für jeden Menschen

24:35universell. Das heißt, jeder kann das

24:37unterscheiden. Ist das angenehm oder

24:39angenehm? Also dieses Gefühl hat jeder.

24:42Was jetzt unterschiedlich ist für jeden

24:44Menschen und ich bin ein großer

24:45Verfechter der Ansicht, dass Menschen

24:48sehr individuell sind. Auch wenn zwei

24:49Menschen genau gleich aussehen, kann man

24:51nicht sagen, die sind gleich. Dafür ist

24:53das viel zu komplex und da ist es mir

24:55sehr, sehr wichtig und aus meiner Sicht

24:58auch das einzig seriöse zu sagen,

25:00Individualität ist die Norm.

25:03Und aus diesem Affekt, aus dieser aus

25:07diesem ähm sagen der Bestandsausnahme

25:10Aufnahme von dem was reinkommt und wie

25:12das das Körperbudget beeinflusst hat,

25:15wird dieses Grundgefühl hergestellt

25:18und das ist der Ursprung der Gefühle,

25:20denn was jetzt passiert ist, das Gehirn

25:22sagt jetzt, okay, ich nenne das jetzt so

25:24und so, je nachdem in welchem Kontext

25:26man gerade ist. angenommen, ich habe

25:27jetzt gerade Bauchschmerzen, der Effekt

25:29von Bauchschmerz und ich weiß, ich habe

25:31irgendwas schweres gegessen, wird mein

25:33Gehirn daraus dann die Bedeutung ziehen.

25:35Okay, ich glaube, das war das Essen.

25:37Weiß ich aber, dass ich gleich ein Date

25:38habe und der Typ, mit dem ich da gleich

25:40zusammen äh Dinner haben werde, finde

25:43ich irgendwie ziemlich attraktiv, dann

25:45wird mein Geh sagen, okay, dieses

25:46gleiche Grundgefühl, das gleiche

25:47Grundrauschen ist sehr wahrscheinlich

25:49irgendwie Verliebtheit oder Nervosität

25:51oder Angst oder Stress.

25:54Das ist ganz wichtig.

25:56Und ich bin sicher, das haben Sie so in

25:58der Form wahrscheinlich noch nicht

25:59gehört.

26:02Und jetzt kommen wir nämlich zum Kern

26:05dieses ganzen Webinars

26:07und auch zu dem, wie wir das Ganze jetzt

26:09mit generell Hypnosetherapie

26:11insbesondere, aber auch mit anderen

26:14Coachingmethoden,

26:15äh wo das anknüpft. nämlich wird der

26:18Effekt aus hypnotherapeutischer Sicht in

26:20drei Regionen wahrgenommen, Bauch, Brust

26:23und Hals. Und üblicherweise in diesen

26:26drei Eigenschaften: Ziehen, Druck,

26:28leere, enge, schwere.

26:31Wenn ich sie jetzt mich noch mal fragen

26:32würde, wie fühlt sich ihr eigener

26:34individueller Stress an, würden Sie mir

26:36sehr wahrscheinlich irgendwas sagen, es

26:37fühlt sich an wie ein Klos im Hals. Mir

26:40schnürzt die Brust zu, ich kriege keine

26:42Luft mehr. Ich habe einen Druck auf der

26:45auf der Brust.

26:48Und das ist genau das so räusert sich

26:50auch der Affekt körperlich,

26:54der negative Affekt wohl bemerkt als Ort

26:56und Eigenschaft.

27:00Überlegen Sie sich das schon mal kurz

27:01für die Übung, die gleich kommt, wo Sie

27:03das wahrnehmen und wie Sie das

27:04wahrnehmen. Also ein Bauch, Brust und

27:07Hals und ob das eher an Ziehen,

27:09Enggewere, Drog, Leere, da können sie

27:11ihre eigenen Worte finden. Das das

27:13spielt hier für uns jetzt gerade keine

27:14Rolle. Dadurch, dass wir in der Gruppe

27:16sind und nicht einzelt arbeiten, ist das

27:18einfach, dass sie das einfach mal für

27:19sich wahrnehmen. Das heißt, wenn Sie

27:21wenn ih das schwer fällt, gehen Sie doch

27:22mal Gedanken in eine Situation, wo sie

27:24sich gestresst fühlen

27:27und spüren sie dann sich rein, wie sich

27:29das anfühlt.

27:33Jetzt in der Psychologie

27:35ist jetzt nämlich die Sache, die wie

27:37reagiert man jetzt darauf, wenn man so

27:38ein negativen Effekt im Körper spürt und

27:40das ist dann häufig die Kompensation.

27:43Das heißt, irgendein Verhalten wird an

27:44den Tag gelegt oder man macht was oder

27:46man macht was nicht. Darauf kann ich

27:49jetzt aber hier heute nicht zum

27:50konkreteren eingehen, aber das macht

27:52doch nichts. Das brauchen wir gar nicht

27:53so genau, nur dass sie den Begriff schon

27:55mal gehört haben. Hier komme ich

27:56vielleicht noch mal zu meiner Y Story

27:58zurück vom Anfang. Die Migräne war

28:00nämlich auch einfach so eine Reaktion

28:02auf diesen negativen Effekt

28:05wie eine Art Ventil. haben Sie diese mit

28:07schon mal gehört.

28:13Das hier haben wir noch mal kurz die

28:14Zusammenfassung von dem. Sie können Sie

28:16das später auch noch mal in Ruhe

28:18durchlesen. Was jetzt aber hier wichtig

28:20ist, Stress, Schmerz, Emotion entstehen

28:23alle in denselben neuronalen Netzwerken.

28:26Es ist nicht so, dass es pro Gefühl

28:29irgendwie ein Bereich im Gehirn gäbe

28:30oder so. Das sind immer Netze, die

28:32arbeiten. Und es kann auch sein, dass

28:34das Netzwerk für Stress in ihrem Gehirn

28:36in dem Moment, in dem Kontext, in dem

28:38sie gerade sind, das gleiche Netzwerk

28:40ist für wie andere Emotionen. Gehe ich

28:43auch nicht näher drauf ein, nur dass sie

28:44das schon mal gehört haben.

28:46Gut, also hier geht's um die

28:47Interpretation des Gehirns und das ist

28:49natürlich ein super Hebel, mit dem man

28:51auch arbeiten kann. Das heißt, wie

28:53interpretiere ich das und wie kann ich

28:54vielleicht den negativen Affekt durch

28:56einen positiven Affekt ersetzen? Ich

29:00hoffe, soweit ist das erstmal klar

29:02geworden, sonst können wir das gleich

29:03auf jeden Fall noch kurz klären.

29:07Jetzt komme ich zum letzten, zur letzten

29:09Slide, zum letzten Oberbegriff,

29:12nämlich das Bewusstsein.

29:16Und das Gehirn produziert im Laufe des

29:18Tages ganz ganz viele verschiedene

29:20Bewusstseinszustände,

29:23dass wenn man sich damit

29:24auseinandersetzt und das mal an sich

29:26beobachtet, dann spürt man das richtig

29:27auch. Okay, jetzt bin ich eher

29:28entspannt, jetzt bin ich sehr

29:29fokussiert, jetzt bin ich wachrational.

29:32Natürlich ist das wie so ein Kontiner

29:33oben, also wie ein Regenbogen, der jetzt

29:35nicht klar abgegrenzt ist, sondern quasi

29:37eins und je nachdem, wo man sich so ein

29:38bisschen bewegt, ist ist eins halt

29:41dominanter, aber man unterscheidet

29:44normalerweise so um die drei

29:46grundlegende Bewusstseinszustände und

29:48die bewegen sich von mental geistig sehr

29:51entspannt zu sehr hoch fokussiert und

29:54das Gehirn macht das automatisch, je

29:56nachdem, was es gerade braucht.

30:00Und jeden dieser Zustände ist jetzt laut

30:02der Methodik, die ich gelernt habe und

30:03die ich auch unterrichtet habe und die

30:05ich auch selber le anwende,

30:08sind halt drei Methoden zugeordnet.

30:11Dem sehr sehr entspannten, geistig

30:13entspannten, wo man so kreativ wird und

30:15emotional ist die Hypnose zugeordnet.

30:20Demwussten

30:22ist die Gesprächsäh

30:24oder die Glaubenssatzarbeit zugeordnet

30:26und dem Überbewussten, also das was sehr

30:29hoch fokussiert ist und eine sehr starke

30:31Anstrengung erfordert, dem ist die

30:33Methode Meditation zugeordnet. Jetzt

30:36können sie sich schon fast denken, dass

30:37die Leute, die sagen, dass sie

30:38meditieren, in Wahrheit sehr oft Hypnose

30:40betreiben, weil die halt abschweifen und

30:42träumen und kreativ werden und sich gar

30:44nicht so doll fokussieren, wie jetzt die

30:46Mönche, die das wirklich stundenlang

30:48jeden Tag üben.

30:51Das vielleicht noch als kleiner Funf am

30:53Rande, aber es soll für uns gar keine

30:55Rolle spielen, auch gleich für die

30:56Übung, egal in welcher der Ebenen sie

30:58sich befinden werden, die Übung wirkt so

31:00oder so. Und das ist das Schöne, habe

31:03ich anfangs gesagt, das muss sich halt

31:05für das Bewusstsein, für den geistigen

31:06Zustand gerade gut und stimmig anfühlen

31:08und dann funktioniert das auch.

31:13Letzte Folie. Was wissen Sie schon über

31:16Hypnose?

31:18Auch da normalerweise, wenn es jetzt

31:20eine äh Einzelsitzung wäre oder eine

31:22kleinere Gruppe mit acht bis 10 Leuten,

31:24dann würde ich das jetzt von Ihnen

31:25vielleicht mal abfragen und wir würden

31:26es mal sammeln. Aber auch dann hier

31:28dürfen sie in ihrem geschützten Raum

31:30bleiben und sich Gedanken darüber

31:32machen, denn dieser Begriff hat so viele

31:34Mythen und Definitionen, wie es

31:36wahrscheinlich Menschen auf diesem

31:37Planeten gibt.

31:43Was mir vor allen Dingen wichtig ist,

31:44ist, dass es diese geistige Entspannung

31:45ist, die ein ganz normaler Zustand ist,

31:48die jeder Mensch mehrmals am Tag

31:49durchläuft. Spätestens dann aber, wenn

31:51man schlafen geht, das nämlich der

31:52Zustand vorm Schlafen gehen, wo man

31:54schon so ein bisschen abdriftet und

31:55träumt. Immer dann, wenn sie kreativ

31:57sind, wenn sie sich an was erinnern, an

31:59Emotion erinnern, dann ist das hyp

32:01hypnotische Tron. Das kann man auch

32:04messen. Auf diesen EG-geräten wird dann

32:05die Frequenz des Gehirns niedrig. Das

32:08heißt, es ist wirklich geistig unfassbar

32:10entspannt. Warum ist das jetzt so

32:12praktisch für uns? Ich kann das durch

32:15Worte kann ich das wie ein bisschen

32:17begünstigen, dass man sich halt geistig

32:19entspannt. Es gibt da so ein paar

32:21Techniken. Man kann das aber auch ganz

32:23alleine einfach indem man die Augen

32:24schließt, macht das Gehirn meistens

32:26schon ganz automatisch.

32:28kann ich nämlich dann in diesen Zustand

32:29rein kommen, sozusagen für sie jeder für

32:32sich selber kann dann da reingehen, sich

32:34geistig entspannen und dort habe ich

32:37mehr Zugang zu den Gefühlen und das ist

32:40ja das Schöne, weil wir haben ja gesagt,

32:41Stress ist ein Gefühl, was wir

32:43potenziell verändern wollen

32:45und das wollen wir auch im Vorfeld dann

32:48für uns einmal festlegen. Wie möchtest

32:50du dich denn stattdessen fühlen?

32:54Und da habe ich natürlich schon

32:55vorgearbeitet, da hat die Anja mir ein

32:57bisschen schon ihre Wünsche, die sie im

32:59Vorfeld schon sagen durften oder

33:01schreiben konnten in der im Vorfeld

33:03dieses Seminars, habe ich schon mal

33:05gesammelt und habe jetzt einfach so

33:07geklastert und geschaut, da ist

33:08natürlich eine riesen Bandbreite an

33:09Wunschgefühlen gekommen. Ähm und die

33:12habe ich jetzt so ein bisschen geordnet

33:13und habe mich jetzt auf drei festgelegt.

33:17Und was wir dann machen werden, deswegen

33:18bleibe ich kurz noch bei der Folie, ist

33:20die sogenannte Ressourcenarbeit.

33:23Denn wir werden versuchen oder wir

33:25werden es nicht nur versuchen, wir

33:26werden das machen, werden wir dieses

33:27Wunschgefühl reaktivieren gehen. Ist

33:30ganz ganz einfach, das kann jeder von

33:31ihnen das Wunschgefühl, was Sie sich

33:33wünschen,

33:35das reaktivieren und dann für sie

33:38greifbar machen und übertragbar machen,

33:40dass sie das in Zuständen, wo sie das

33:42gerne hätten, dann auch wieder für sich

33:44reaktivieren können. Das heißt, in

33:46stressigen Phasen können sie dann wie so

33:48ein ja Wunschkonzert sagen: "Okay, ich

33:51möchte mich stattdessen so fühlen,

33:53stattgestresst."

33:57Jetzt sage ich ih mal, welche für welche

33:58Gefühle ich mich entschieden habe. Sie

34:00dürfen, falls Sie das später noch mal

34:02wiederholen möchten, natürlich auch

34:03andere Gefühle nehmen. Ich werde auch

34:05die Übung gleich so anleiten, dass es

34:06auch offen bleibt, dass sie da auch ihr

34:08eigenes Wunschgefühl

34:11hineinen können, weil sie können mich

34:13während der Übung die ganze Zeit hören.

34:14Sie können die Übung auch mit geöffneten

34:15Augen machen. Das spielt wirklich, wie

34:17gesagt, überhaupt gar keine Rolle. Ich

34:19leite das so an, dass es für jeden

34:20passt.

34:22für sie vielleicht auch mal so als

34:23Denkaufgabe, wie möchtest du dich

34:25überhaupt fühlen? Angenommen, das Leben

34:27ist ein Wunschkonzert und das ist es

34:29nach meiner Sicht und auch

34:31neurowissenschaftlicher Sicht ist das

34:33oft so. Natürlich auch nur mit

34:34Beschränkungen, aber was die Wahrnehmung

34:37und die Bewertung angeht oder den Umgang

34:39mit den Dingen, da ist es definitiv so.

34:42Das heißt, da können Sie sich mal für

34:43sich überlegen, wie möchtest du dich

34:45fühlen? Wie möchten Sie sich fühlen?

34:53Wenn sie das für sich gemacht haben,

34:56sage ich Ihnen mal die Auflösung von

34:57dem, was mir im Vorfeld gesendet wurde

34:58oder was ich so rausgearbeitet habe.

35:01Frei ist auch wirklich eins der

35:03häufigsten Wunschgefühle, das mir

35:04begegnet. Entspannt

35:07ganz bei sich.

35:12Ich denke, diese Wunschgefühle, die

35:14passen für jeden ganz gut jetzt hier.

35:19Da ist jetzt nichts dabei, was irgendwie

35:21womit niemand jetzt sozusagen was

35:23anfangen könnte, gehe ich mal stark

35:24davon aus. Wenn das so wäre, dürfen Sie

35:26sich einfach wie gesagt, ihr eigenes

35:28Adjektiv aussuchen, das für sich einfach

35:30mal merken, wie möchte ich mich fühlen,

35:32frei, entspannt, ganz bei mir, wenn das

35:34nicht passt, nehmen wir resilient,

35:36widerstandsfähig,

35:38sicher im Vertrauen. Sie können es auch

35:41erstmal offen halten und schauen, was

35:42sich ergibt. Geht auch.

35:45Und dann noch mal kurz habe ich sie ja

35:47vorhin schon dazu angeleitet, sich noch

35:50mal daran zu erinnern, wie sie diesen

35:52Affekt spüren, wie sich das anfühlt,

35:54wenn sie gestresst sind. Ist es eher ein

35:56Druck, ein Ziehen, eine Engel, eine

35:58Lehre und in welchem Körperbereich,

36:02aber es muss auch nicht so konkret

36:03ausgearbeitet sein für die Übung heute.

36:05Es reicht, wenn man sich das so ganz

36:06grob vorstellen kann. generell

36:09dienen uns auch die groben

36:10Vorstellungen. Das ist vollkommen

36:12ausreichend und meistens schon mehr als

36:14man braucht.

36:17Okay, dann würde ich sagen, können wir

36:19auch nämlich direkt starten.

36:22Jetzt stoppe ich nämlich auch meine

36:23Freigabe kurz

36:28und dann möchte ich sie auf jeden Fall

36:30gerne einladen, sich mal so hinzusetzen

36:32oder hinzulegen. Es geht auch, wie sie

36:34sich einfach wohlfühlen und gut

36:36entspannen. Ich werde dann auch gleich

36:37in die Do Form wechseln,

36:40weil das meistens ein bisschen ja

36:42persönlicher ist.

36:45Und dann dürfen sie mal einen tiefen

36:46Atemzug nehmen. Darfst du mal einen

36:48tiefen Atemzug nehmen

36:51und beim Ausatmen die Augen schließen

36:54oder auch offen lassen

37:01und entspanne dich.

37:05Die Übung wird etwa 10 bis 15 Minuten

37:07dauern.

37:15Genieße die Ruhe,

37:17die kurze Zeit für dich.

37:24Und dann versetze dich in Gedanken doch

37:26mal an einen schönen Ort,

37:30ein Ort, an dem du gerade gerne wärst.

37:36Ganz egal,

37:38ob das ein echter Ort ist, ein Ort, an

37:41dem du schon mal warst,

37:44einfach ein Ort, an dem du dich gerade

37:46wohlfühlen würdest und wo du jetzt

37:49gerade gerne wärst.

37:53Ort im freien, Berge, Wiese, Strand oder

37:56auch zu Hause irgendwo spielt gar keine

37:59Rolle.

38:02Und dann nimm mal diesen Ort ganz

38:04intensiv wahr.

38:09Alles sichtbare

38:11an diesem schönen Ort,

38:14alles hörbare,

38:19den Geruch,

38:22aber vor allen Dingen die Energie und

38:26die Atmosphäre an diesem schönen Ort.

38:34Und stell dir mal vor, bloß in deiner

38:37Vorstellung, du könntest jetzt diese

38:39angenehme Luft durch dein linkes Nasen

38:42noch einatmen

38:44und durch dein rechts wieder ausatmen.

38:48Natürlich geht das nicht wirklich, aber

38:50dadurch, dass man sich das vorstellt,

38:52während man ganz normal atmet, links

38:55hinein,

38:57rechts heraus,

38:59zirkuliert die Luft

39:02und das imitiert den Remmschlaf. Rapid

39:05Eye Movement, die Augen, die zirkulieren

39:08und das hilft deinem Gehirn, dich noch

39:10weiter zu entspannen.

39:15Es fühlt sich einfach so angenehm und

39:17entspannt an.

39:21Die angenehme Luft durch dich hindurch

39:23zirkuliert

39:28und du darfst in Gedanken überall sein.

39:33Hauptsache, du kommst immer mal wieder

39:35zu uns zurück.

39:40Alle Gedanken,

39:43die jetzt gerade unnötig sind,

39:47die ziehen an dir vorbei

39:52und verschwinden in der Ferne

39:57und sie verblassen

40:00im Nichts, im Nichts,

40:04im Nichts.

40:10werden mülden

40:23verschmelzen mit dem Hintergrund

40:28im Nichts,

40:30im Nichts,

40:32im Nichts.

40:37Genieße diesen wunderschönen Ort.

40:43Nimm diesen schönen Ort ganz intensiv

40:46wahr

40:53und genieße diese geistige Ruhe.

41:04Und nun stell dir mal vor, als könntest

41:07du in dieser Ruhe

41:10durch die Zeit reisen in einen schönen

41:13Moment aus deiner Vergangenheit,

41:17indem du dich frei

41:21entspannt

41:23und ganz bei dir gefühlt hast.

41:28Vielleicht, weil du etwas Schönes erlebt

41:30hast,

41:33richtig glücklich dabei warst,

41:37so frei.

41:42Ganz egal, wie lange dieser Moment her

41:44ist,

41:46auch egal, wie intensiv das Gefühl

41:48damals war,

41:52auch wie egal wie lange dieses Gefühl

41:54damals anhielt,

41:58nimm einfach einen Moment, indem du dich

42:00so ungefähr frei,

42:03dann spannend gefühlt hast.

42:09ganz bei dir.

42:17Nimm einfach irgendeinen Moment, der dir

42:20gerade in den Sinn kommt, denn es gab

42:23sicherlich viele solcher Momente in

42:25deinem Leben, kleinere wie größere.

42:31Nimm einfach irgendein Moment, den du

42:33jetzt gerade gerne

42:36wählen würdest.

42:42Es braucht do nicht der intensivste

42:44Moment gewesen zu sein.

42:50Und nimm diesen Moment dann jetzt noch

42:52mal ganz intensiv wahr.

42:58Fühle, wie dieser schöne Moment von

43:00damals,

43:02dieses gute Gefühl,

43:04diese wunderbare Energie von damals

43:08jetzt deine Zellen ausfüllt,

43:12dein gesamten Körper ausfüllt.

43:19Nimm dieses schöne Gefühl ganz intensiv

43:21wahr.

43:28Stell dir doch mal vor, dieses Gefühl

43:30hätte auch eine Farbe oder bestünde aus

43:33mehreren Farben.

43:37Hätte irgendeine Beschaffenheit,

43:40Lichtband, eine Energie.

43:43Wie sehe dieses Gefühl aus?

43:49Erkenne dieses

43:51diese Farbe, dieses Aussehen

43:56und lass diese Farbe und dieses Gefühl

44:00mit jedem ein und Ausatmen

44:03durch deinen gesamten Körper strömen.

44:09Jetzt könntest du dich damit wie

44:11auftanken

44:15und du spürst, wie je wie mit jedem ein

44:18und Ausatmen

44:20dieses Gefühl immer intensiver wird,

44:24auffüllst,

44:25auftankst.

44:29Jede Körperstelle,

44:31jede Zelle,

44:34jedes Protein deines Körpers füllt sich

44:37mit diesem wunderbaren Gefühl auf.

44:44bis du irgendwann das Gefühl hast, du

44:46könntest dich gar nicht weiter damit

44:48auftanken.

44:58Wunderbar.

45:04Stell dir mal vor, jetzt strömt auch

45:05diese Farbe

45:08an den Ort,

45:11den du vorhin für dich festgestellt

45:13hattest, wo du deinen Stress spürst, im

45:16Bauch, in der Brust oder im Hals oder an

45:19irgendeiner anderen Körperstelle.

45:24Wenn du magst, kannst du auch mal deine

45:25Hand auf diese Körperstelle legen.

45:31Stell dir vor, wie jetzt dein Ich aus

45:33dem schönen Moment,

45:36das jetzt seine Hand auf diese

45:39Körperstelle legt,

45:41dass ich das sich so frei gefühlt hat,

45:44so entspannt,

45:45so ganz bei sich.

45:51Stell dir mal vor,

45:54das umarmt dich

45:57und das legt seine Hand auf diese

46:00Körperstelle

46:05über deine Hand

46:10und du spürst das unangenehme Gefühl

46:14und Stress,

46:16wie das immer weicher wird und milder,

46:22bis es vielleicht ganz verschwindet

46:25und ersetzt wird

46:28und diesem schönen Gefühl,

46:31aus diesem schönen Moment.

46:36Du fühlst an dieser Stelle diese

46:38heilsame, wundervolle Farbe oder dieses

46:42Aussehen,

46:45die nun tief in dir, in deiner Zelle,

46:50in jeder Zellinformation

46:52und tief in deinem Unterbewusstsein

46:54gespeichert ist

46:56und auch dort bleibt.

47:08Spüre diese Verbundenheit zwischen dir

47:11und deinem vergangenen Ich aus dem

47:13schönen Moment.

47:17Vielleicht kannst du auch diese

47:18Verbindung sichtbar machen. Ein schönes

47:21Lichtband oder eine Energie,

47:26die dich daran erinnert,

47:29dass ihr über diese Stelle verbunden

47:31seid.

47:38Sehr schön.

47:43Jetzt wo du das einmal für dich

47:45reaktivieren konntest,

47:47so kann dir das auch in Zukunft immer

47:49wieder gelingen.

47:53Immer dann, wenn du die Hand auf diese

47:55Körperstelle legen wirst,

47:58kannst du spüren, wie sich das schöne

47:59Gefühl aus dem schönen Moment, das jetzt

48:02tief in dir verankert ist,

48:05wieder leichter und leichter

48:06reaktivieren lässt.

48:10Und nun dann fühlst du dich frei,

48:13entspannt

48:16und bist ganz bei dir.

48:24Auch wenn Erwartungen und Deadlines,

48:28stressigere Situationen auf dich

48:30einprasseln,

48:32vielleicht die Kritik oder die Meinung

48:34anderer Menschen.

48:38So hast du diese wundervolle Farbe um

48:40dich herum,

48:44der du so aufgetankt bist

48:47und die all das abschirmen kann immer

48:50mehr und immer mehr.

48:56Und nun dann fühlst du dich freier,

48:58entspannter

49:00ganz bei dir.

49:03Genieße dieses Gefühl noch mal für ein

49:06paar Atemzüge.

49:14Dann zähle ich nun langsam bis drei und

49:17bei drei angelangt bist du wieder mehr

49:19im Hier und jetzt

49:21und genieß diese tief verankerte

49:23Wirkung.

49:27Eins, immer wacher.

49:33Zwei,

49:36dein Puls und dein Blutdruck erlangen

49:39für dich wieder gewöhnlichere Werte.

49:47Und bei der letzten Zahl angelangt

49:49öffnest du wieder deine Augen und bist

49:51dann wieder vollkommen zurück im Hier

49:53und Jetzt und genieß diese schöne

49:56angenehme Wirkung.

49:59Und drei

50:02Augen auf.

50:07Herzlich willkommen zurück.

50:17Letzte Einladung für heute.

50:20Einfach mal wirken lassen und gerne

50:22aufschreiben, was hast du erlebt?

50:27Schreib dir mal auf, was dir besonders

50:28eindrücklich erscheint, erschienen ist,

50:32dir besonders geholfen hat, vielleicht

50:34etwas, was dich überrascht hat, womit du

50:36jetzt nicht gerechnet hättest

50:39oder einfach auch so ein paar

50:40Erkenntnisse, die du jetzt für dich

50:41mitnimmst, können auch rationale

50:43Erkenntnisse sein inhaltlicher Art,

50:46einfach das, was dir da einfällt.

50:49Und jetzt auch hier die Einladung an

50:50Sie. dürf mir jederzeit wirklich gerne

50:52eine Nachricht schreiben, gerne als

50:54private Nachricht oder über meine

50:56Homepage. Ich kann auch gerne noch ein

50:58paar Audioübungen zusenden, die ich im

51:01Laufe der Zeit immer mal wieder

51:02aufgenommen habe und auch weiterhin

51:04aufnehme oder wenn es noch

51:06Literaturhinweise braucht oder so noch

51:08Fragen sind oder irgendwas aufkommt oder

51:11äh ja, sie einfach irgendwas loswerden

51:12wollen, dann wirklich jederzeit gerne

51:14einfach auf mich zukommen. Ich bin sehr,

51:16sehr gerne da

51:18und ja, vielleicht beim nächsten Mal

51:21dann mit den Themen standhaft und

51:22Resilient, die wir heute nicht machen

51:24konnten oder mit anderen Themen und dann

51:27freue ich mich auf jeden Fall, dass Sie

51:29dabei waren. Ich hoffe, dass sie sehr,

51:30sehr viel mitnehmen können. Ähm, sie

51:33können diese Übung für sich mit

51:35geöffneten Augen in Stresssituation

51:37einfach wiederholen, indem sie die Hand

51:38auf die Körperstelle legen und einfach

51:40das Gefühl durch sich durchströmen

51:42lassen. Und ja, sie werden sehen, was

51:45das für einen maßgeblichen Effekt haben

51:47kann.

51:49Ich danke auch vielen Dank für diese

51:50wertschätzen Worte im Chat und dann

51:53haben wir glaube ich genau Punkt

51:55Landung. Ja, 3 Minuten hätten wir noch.

51:59Lass ich lass noch mal wirken und denken

52:01Sie an die Umfrage. Ich denke, den Link

52:04haben wir im Chat, oder? Anja, ist alles

52:06gut? Ja, perfekt.

52:08Genau, der Link ist im Chat. Vielen

52:10Dank, liebe Martha. Ähm, mich hat's auch

52:14total entspannt. Ich freue mich jetzt

52:15auch gleich auf einen entspannten

52:16Feierabend und ich werde gleich ähm,

52:20also der Link ist schon einmal im Chat

52:22und ich werde ihn auch gleich noch mal

52:23teilen, damit man ihn unten noch mal

52:25sieht und hier können Sie alles eingeben

52:28und beantworten und auch Feedback

52:31natürlich geben und auch Wünsche äußern

52:34fürs nächste Mal Fragen stellen, da ist

52:36auch noch mal ein freies Feld unten

52:38eingegeben, ihr Teilnahmezertifikat

52:41anfordern.

52:43Und genau, ich schicke den und teil den

52:45gleich noch mal. Füllen Sie das gerne,

52:47ich sag mal, bis zum Wochenende aus. Wir

52:49planen das nächste Woche zu versenden.

52:50Das heißt ganz entspannt einfach

52:52abspeichern

52:54und dann bekommen Sie das nächste Woche

52:56zugeschickt. Und falls irgendwas bei

52:59Ihnen ja aufploppen sollte oder sie noch

53:02mal inhaltliche Fragen haben, dann gerne

53:04über die Homepage. Ich weiß nicht, Mart,

53:06ob du die auch noch mal als Link teilen

53:08möchtest.

53:10Sonst kann man mich auch einfach

53:11googeln, dann findet man mich auch

53:13direkt oder über Social Media. Genau,

53:15aber das ist einmal die meine Homepage

53:19und ja, genau. Übrigens auch noch mal

53:22ein großes Danke auch an Sofa Tutor. Ich

53:23finde das ist gar nicht

53:24selbstverständlich, dass man solche

53:26Webinare auch zur Verfügung gestellt

53:28bekommt. Das ist wirklich eine sehr,

53:29sehr schöne Geste und ich finde, daran

53:32merkt man wirklich, wie ja, wie achtsam

53:35ihr auch arbeitet und dass es einfach

53:37auch jedem gut gehen soll und wie viel

53:38Input da einfach rauskommt. Das finde

53:40ich auch noch mal sehr beachtlich und

53:41würde ich an der Stelle auch noch mal

53:42gerne kurz sagen,

53:44vielen Dank für die Einladung.

53:47Danke schön und dann einen schönen Abend

53:50für alle auf jeden Fall und ja

53:52vielleicht bis zum nächsten Mal. Mach's

53:54gut. Tschüss.

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