Full transcript
0:00[Musik]
0:10Du kommst mir so nah. Du siehst den
0:13Namen,
0:16die ich jeden Tag so gut versteck.
0:21Wir ziehen zusammen Pulver durch die
0:24Nase
0:26und legen dann den nächsten Tag im Bett.
0:32Mein Kopf auf deiner Brust, ich hö dich
0:35atmen.
0:37Auch wenn das gar nicht geht, ist das
0:40perfekt.
0:43Ich habe meinen Namen geteilt mit so
0:45vielen Menschen
0:48und manchmal habe ich Angst, er ist
0:51längst weg.
0:53Alles blüht und verwellt. Alles stirbt
0:57und lebt. Drehst du dich um, wenn du
1:02gehst? Ich hatte nie die Worte dir das
1:06zu erklären.
1:08Deine Haut war kalt, meine Haare waren
1:12schwer und du hast mich umarmt. Jetzt
1:17gib mich nie mehr her, denn wenn ich
1:20dich atmen höre, klingt das wie das
1:23Meer. Und ich war nicht das Meer.
1:30[Musik]
1:31Ich habe meine Geduld so früh verloren.
1:35[Musik]
1:37Ich glaube, ich hätze manchmal gern
1:39zurück
1:42und wenn ich nichts mehr sag, sei mir
1:45nicht böse.
1:46[Musik]
1:47Ich meine mit dem Schweigen niemals dich
1:51mit dem Schweigen niemals. Um Menschen
1:54lieben reden und vergleichen.
1:58Du fragst mich halt das noch aus. Wie
2:01lang?
2:04Und ich frag mich auch ganz still und
2:06bleise,
2:08wie fühlt sich deine Haut in 70 Jahren
2:12an?
2:14Alles büht und verwellt. Alles stirbt
2:18und lebt. Drehst du dich um, wenn ich
2:23gehe? Ich hatte nie die Worte dir das zu
2:28erklären.
2:29Deine Haut war kalt, meine Haare waren
2:33schwer und du hast mich umarmt. Jetzt
2:37gib mich nie mehr her. Denn wenn ich
2:41dich haben
2:43klingt das wie das Meer. Ich hatte nie
2:47die Wort will das so erklären.
2:51Deine Haut war kalt. Meine Haare waren
2:55schwer und du hast mich um Abend jetzt.
2:59Gib mich nie mehr her. Denn wenn ich
3:02dich atmen hör, klingt das wie das Meer.
3:07Und ich warm ist das Meer.
3:11[Applaus]
3:16Leg meinen Kopf auf deine Brust und hör
3:19das Meer.
3:26Leg meinen Kopf auf deine Brust und hör
3:30das Meer. Ja.
3:32[Musik]